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Anwendung in der Praxis
Mit der Einführung des ravis-Portals wurden die bedingungs- und sachadäquaten Informationen aus einer browserbasierenden Oberfläche heraus verfügbar und um die Einbindung einer Suche sowie Möglichkeiten der Teamarbeit erweitert. Die Informationen zeigen nun die jeweiligen Informationsquellen im Backend des Kunden zur Laufzeit im Portal an. Anwender profitieren von einem Portal, von dem aus der Zugriff auf die verschiedenen Informationen durch selbsterklärende Navigation erfolgt; eine Anmeldung am Portal liefert die Authentifizierung an allen genutzten Informationssystemen. Das ravis-Portal bietet Nutzern Inhalte gemäß ihrer Berechtigungen an. Als Benutzer-Repository wird ein Domino-LDAP-Verzeichnis verwendet, mit dem eine Single Sign On (SSO)-Authentifizierung über LTPA-Token ermöglicht wird.
Das ravis-Portal macht sich diesen SSO-Mechanismus für den Zugriff auf die dominobasierenden Anwendungen (beispielsweise PIM – Personal Information Manager – mit eMail, Kalender; RIS-Datenbank und Organisationstelefonbuch) sowie auf die IBM WebSphere Application Server basierenden Produkte Lotus Quickr und Omnifind zunutze. Informationen und Applikationen, die nicht am LTPA-Token-basierenden SSO partizipieren können, werden über Portlets integriert, für die in einem vom Portal bereitgestellten benutzerabhängigen Tresor, dem Berechtigungsnachweisvault, Zugangsdaten zu Backend-Systemen hinterlegt werden können.
Im ravis-Portal werden Berechtigungsnachweise für das GIS entweder global durch Administratoren hinterlegt oder privat durch die Benutzer selbst. Die Authentifizierung bei Juris erfolgt über eine Identifizierung als „Benutzer der Stadt Karlsruhe“; damit wird der Zugang zu allen abonnierten Juris-Diensten ohne eigentlichen Anmeldevorgang möglich.
Das ravis-Portal weitet demgemäß sein Single Sign On auf Systeme ohne LTPA-Support aus.
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