Interview mit GovRadar-Gründer Sascha Soyk
Der „Maschinenraum staatlicher Umsetzung“

Das Gespräch führte Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Vergabestellen lösen täglich dieselbe Aufgabe – jede für sich, weil die Beschaffung im Föderalismus ineffizient organisiert ist. Im Interview erklärt GovRadar-Gründer Sascha Soyk, wo es hakt und wie sich das Vergabewesen beschleunigen lässt.

Sascha Soyk, CEO GovRadar(Bild:  GovRadar)
Sascha Soyk, CEO GovRadar
(Bild: GovRadar)

Herr Soyk, was hat Sie dazu bewogen, gerade im Vergabewesen zu gründen – einem Bereich, der für einsteigende Start-ups als eher undankbar und mitunter schwerfällig gilt?

Soyk: Vergabe ist kein trockenes Randthema, sondern bildet den Maschinenraum staatlicher Umsetzung. Hier entscheidet sich, ob ein politischer Beschluss in der Realität ankommt. Was ich in meiner Zeit beim Cyber Innovation Hub der Bundeswehr gelernt habe: Gute Lösungen gibt es am Markt reichlich. Die Herausforderung liegt in der Beschaffung, und die ist im Föderalismus ineffizient organisiert.