eGovernment-Wettbewerb 2010

Dataport: IT gemeinsam und nachhaltig organisieren

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Kosten senken

Mögliche Synergiepotenziale kann Dataport so aktiv erschließen. Schwerpunkt der aktuellen Aktivitäten ist die verwaltungsübergreifende Nutzung von Lösungen. Sie werden bezüglich ihres jeweiligen wirtschaftlichen Potenzials konkret beziffert. Die typischen Synergiegewinne liegen zwischen rund 15 und 25 Prozent der Gesamtkosten.

Ein gutes Beispiel für solche Synergieeffekte ist das Steuerrechenzentrum in Rostock. Seit 2006 betreibt Dataport das „Data Center Steuern“ (DCS) für Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Als fünftes Trägerland wird Niedersachsen noch in diesem Jahr dem norddeutschen Steuerverbund beitreten.

Das gemeinsame Steuerrechenzentrum entlastet die Länder von der Aufgabe, jedes für sich eine leistungsfähige Rechenzentrums-Infrastruktur für die Steuerproduktion zu betreiben. Das rechnet sich auch finanziell: Für die Trägerländer ergeben sich jährlich 25 Prozent Kostenersparnis; mit dem Beitritt Niedersachsens sind weitere 17 Prozent Ersparnis für die Länder zu erwarten.

Auch der zentralisierte und standardisierte Betrieb von Arbeitsplatzinfrastrukturen – Dataport betreut rund 20.000 Arbeitsplätze in der Hamburger Verwaltung auf der Basis festgesetzter Standards – weißt ein hohes Einsparpotenzial auf. Dataport erbringt viele IT-Dienstleistungen aufgrund von Skaleneffekten oder durch die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen und Lösungen wirtschaftlicher als es ein IT-Dienstleister für ein einzelnes Trägerland könnte.

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