Schwerpunktthemen und Zielbilder

Auf verschiedenen Wegen zum gemeinsamen Ziel

< zurück

Seite: 4/4

Anbieter zum Thema

Informationssicherheit

Der Schwerpunkt „Informationssicherheit“ wird von Dr. Markus Richter betreut, der aktuell als Staatssekretär ins neue Bundes­digitalministerium gewechselt ist. Das Zielbild für diesen Schwerpunkt umfasst die fünf Handlungsfelder

  • automatisierte Sicherheit,
  • innovationsorientierte Sicherheit,
  • risikobasierte Sicherheit,
  • krisenresiliente Sicherheit,
  • Leadership in Sicherheit.

Wie in den anderen Schwerpunktthemen auch, werden bei der Informationssicherheit die förderfähigen Projekte erst noch ausgewählt. Dazu wurde die FITKO vom IT-Planungsrat beauftragt, einen strukturierten Förderprozess zu entwickeln.

Dr. Markus Richter(©  Henning Schacht)
Dr. Markus Richter
(© Henning Schacht)

„Unabhängig von den Förderprojekten orientieren sich die in Bund und Ländern für die Informationssicherheit Zuständigen bei künftigen Umsetzungsmaßnahmen und Projekten am Zielbild des IT-Planungsrats“, betont Richter. Zur Umsetzungsdauer der Projekte mag sich der Staatssekretär nicht festlegen: „Ein konkreter Zeitrahmen ist nicht vereinbart, ein solcher wäre angesichts der Vielfalt der Themen auch kaum belastbar darzustellen.“ Zudem solle Informationssicherheit nicht als statischer Zustand verstanden werden, „sondern als stetiger, immerwährender Prozess, der auf bestehende und absehbare Risiken und Gefährdungen angemessene Antworten findet“.

Gemeinsamer Fahrplan

„Wir brauchen leistungsfähige, nutzerfreundliche und sichere digitale Verwaltungsangebote, um den Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie von Unternehmen gerecht zu werden. Dazu müssen wir die Digitalisierung der Verwaltung konsequent vorantreiben“, sagte Ina-Maria Ulbrich, Vorsitzende des IT-Planungsrats, bei dessen letztem Treffen im April. Mit den Zielbildern sei die Grundlage hierfür geschaffen worden. In den kommenden Monaten werde die erarbeitete Strategie weiter vorangetrieben. „Die Zielbilder sind unser gemeinsamer Fahrplan für die digitale Verwaltung der Zukunft. Wir beenden das Stückwerk in der föderalen IT und schaffen Klarheit: Wer digitalisieren will, braucht Richtung, Standards und Zusammenarbeit“, ergänzte Dr. Markus Richter. Die Zielbilder zu den Schwerpunktthemen weisen die Richtung, die Wege indes sind verschieden und haben verschiedene Ausgangspunkte. Es liegt an IT-Planungsrat, FITKO und den Themenpaten, passende Projekte auszuwählen und die Verwaltungen in Bund, Land und Kommune bei der Umsetzung zu unterstützen.

Der IT-Planungsrat blickt bereits weiter. Im Rahmen einer zweitägigen Tagung Anfang Mai wurde über die zukünftigen Weichenstellungen gesprochen. Ein Schwerpunkt: die Registermodernisierung, laut Ina-Maria Ulbrich „das größte Modernisierungsprogramm für die Verwaltung Deutschlands“. „In der Klausurtagung haben wir die nächsten Aufgaben und Schritte verabredet, vor allem auch die Einbeziehung der Fachseite – denn Modernisierung und Transformation der Verwaltung gelingt nicht allein mit IT“, erklärte die IT-Planungsrat-Vorsitzende. Auch zur Deutschland-Architektur habe es intensive Diskussionen gegeben. Besonders wertvoll sei der Austausch mit einer Vertreterin des neuen Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung zum Deutschland-Stack gewesen. „Wie in der Stadtplanung braucht es einen gemeinsamen Bauplan, damit letztlich alles ineinandergreifen kann“, sagte Ulbrich.

IT-Planungsrat

Mehr Informationen zu den Schwerpunktthemen und Zielbildern des IT-Planungsrats gibt es online hier:

Schwerpunktthemen des IT-Planungsrats

(ID:50441829)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung