gesponserteGovernment Readers' Choice Awards 2026 Digitale Souveränität individuell gestalten und umsetzen

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In Zeiten geopolitischer Spannungen und regulatorischer Verschärfungen entwickelt sich Digitale Souveränität immer mehr zum strategischen Faktor: Organisationen müssen sicherstellen, dass ihre kritischen Prozesse auch unter externem Druck unabhängig und rechtskonform funktionieren. Dabei ist Klarheit über die eigene Souveränität und über die Risiken aus bestehenden Abhängigkeiten eine Voraussetzung dafür, passende souveräne IT-Lösungen einsetzen zu können. Computacenter unterstützt Organisationen bei fehlender Standortbestimmung und hilft dabei, digitale Souveränität entlang individueller Anforderungen zu gestalten und umzusetzen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Anforderungen individuell verschieden: Digitale Souveränität ist kein „Produkt von der Stange“.(Bild:  Shutterstock | Credits: Yvonne Wierink)
Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Anforderungen individuell verschieden: Digitale Souveränität ist kein „Produkt von der Stange“.
(Bild: Shutterstock | Credits: Yvonne Wierink)

Die Bedarfe an die IT öffentlicher Verwaltungen haben sich verändert: Regulatorische Vorgaben und steigende Sicherheitsrisiken verlangen mehr Transparenz, Kontrolle und Resilienz. Globale Plattformen, internationale Cloud-Anbieter und komplexe Software-Ökosysteme moderner IT-Landschaften sind von vielen externen Faktoren abhängig – unter anderem hinsichtlich Datenhaltung, Servicebetrieb und Technologie-Stacks. Gleichzeitig müssen Organisationen ihre digitale Infrastruktur so gestalten, dass sie nicht unter dem Einfluss politischer Entscheidungen oder rechtlichen Vorgaben anderer Staaten stehen. Digitale Souveränität ist somit eine operative Notwendigkeit, um auch unter geopolitischen Spannungen oder in dynamischen Innovationszyklen selbstbestimmt agieren zu können.

Genau hier liegt die Herausforderung: Digitale Souveränität ist kein einheitlich definierter Zustand. Für manche Organisationen steht die vollständige Datenhoheit im Fokus, für andere, regulatorische Anforderungen einzuhalten oder Anbieter oder Services flexibel wechseln zu können. Entsprechend komplex ist die Entwicklung einer tragfähigen Strategie, die den Anforderungen gerecht wird und gleichzeitig wirtschaftlich umsetzbar bleibt.

Struktur statt Stückwerk: Souveränität systematisch gestalten

Computacenter unterstützt Behörden dabei, ihre digitale Souveränität gezielt zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines strukturierten Fahrplans: von der individuellen Definition von Souveränität über die Risikoanalyse- und bewertung bis hin zur Auswahl und Implementierung geeigneter Lösungen. Dieser Fahrplan stellt sicher, dass die gewählten IT-Services den spezifischen Anforderungen an Sicherheit, Kontrolle und Unabhängigkeit gerecht werden.

Schritt 1: Standortbestimmung und Definition von Souveränitätszielen

Souveränität lässt sich nicht isoliert betrachten, sondern muss als fester Bestandteil der IT-Strategie verankert sein. Dafür braucht es vor allem Transparenz über die eigene Ausgangssituation. Gemeinsam klären wir, welche Bedeutung Daten-, betriebliche und technologische Souveränität in der jeweiligen Organisation haben und wie es um sie steht. Dafür erheben wir systematisch Informationen über die gesamte Breite und Tiefe der eingesetzten IT-Services – von Anwendungen inklusive SaaS über Plattformen (PaaS) bis hin zur Infrastruktur (IaaS). So legen wir offen, welche Komponenten, Abhängigkeiten und Handlungsbedarfe bestehen. Besonders einfach lässt sich dabei auf einen bestehenden IT-Verbund aufsetzen, sofern er im Rahmen einer BSI-IT-Grundschutzkonzeption bereits formuliert ist.

Schritt 2: Analyse und Bewertung der individuellen Risiken

Darauf aufbauend identifizieren wir in Workshops gemeinsam mit relevanten Stakeholdern die spezifischen und relevanten Risiken entlang des TPESTRE-Frameworks, das die Analysten von Gartner bereits vorgedacht haben. Es berücksichtigt sowohl interne als auch externe Risikofaktoren. Dazu gehören beispielsweise unerwünschter Datenabfluss durch ausländische Rechtsordnungen, Schadcode über externe Plattformen, der kritische Systeme gefährdet, Veränderungen im Nutzerverhalten oder wirtschaftliche Einflüsse wie Zölle und Inflation als Treiber steigender Softwarekosten.

(Bild:  Computacenter)
(Bild: Computacenter)

Das Ergebnis ist ein klares Risikoprofil, auf Basis dessen wir Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkungen und Handlungsspielräume der Organisation für alle identifizierten Risiken bewerten. Eine Heat Map zeigt dabei übersichtlich, welche Risiken kritisch sind und priorisiert adressiert werden müssen.

Schritt 3: Risiken in konkrete Lösungsoptionen überführen

Basierend auf der Heat Map leiten wir eine individuelle Roadmap mit konkreten Maßnahmen ab und entscheiden, welche Lösungsbausteine implementiert werden, um die Souveränität zu stärken. Das Spektrum zur Absicherung der digitalen Souveränität reicht von datenfokussierten Maßnahmen wie Verschlüsselung über operative Modelle mit lokaler Kontrolle und Infrastruktur bis hin zu technologisch unabhängigen Lösungen, bei denen Organisationen auf Open Source oder europäische Anbieter setzen können. Die Auswahl balanciert dabei das Spannungsverhältnis zwischen dem gewünschten Grad der Innovationsfähigkeit und der infrastrukturellen Unabhängigkeit.

Quick Check: Methodik im eigenen Kontext erproben

Organisationen, die digitale Souveränität voranbringen möchten, stehen häufig vor der Frage, wie sich ein methodisches Vorgehen im eigenen Umfeld bewährt. Unser Quick Check ermöglicht es, die zugrunde liegende Methodik in einem klar abgegrenzten Rahmen und anhand realer Gegebenheiten der eigenen öffentlichen Verwaltung zu erproben.

Anhand ausgewählter, souveränitätskritischer IT-Domänen wie Workplace, Identity und Access Management sowie Netzwerk und Infrastruktur durchlaufen Organisationen exemplarisch alle Schritte unseres Services. So entstehen erste belastbare Erkenntnisse zur eigenen Ausgangslage und eine fundierte Einschätzung der Methodik. Der Quick Check kann damit als Entscheidungsgrundlage für weiterführende Analysen, vertiefende Assessments oder strategische Souveränitätsprogramme dienen.

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