Live aus dem CDO-Zirkel

Von Kuhhirten und anderen Akteuren

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Die Vorschläge der CDOs

KPI-Katalog für CDOs: Was sind übergreifende Erfolgsfaktoren, anhand derer der Nutzen für welche Zielgruppe/n messbar und dadurch steuerbar wird? Rund ums OZG, aus diversen Strategiepapieren aller Ebenen, auch aus dem LeiKa und früheren NEGZ-Studien wie den „Top 100 Verwaltungsleistungen“ sollten – eigentlich – Indikatoren für Wirkung und Nutzen existieren, allerdings findet man bislang noch keinen einheitlichen Katalog, der CDOs als Guideline dient.

Anderer Umgang mit Benchmarks: Wieder mit Blick auf den derzeitigen Umgang mit Fehlern, Risiken und Scheitern braucht es hierbei ein Umdenken. Statt Sorge vor der „roten Laterne“ sollte der Fokus auf Lernen und Verbessern liegen – nicht bei „Perfektion auf dem Papier“ oder einem möglichst hohen Platz in Rankings.

De-facto-Standard für CDOs: „Wie digitalisiere ich eine Behörde?“ Sicher nichts, das man mal eben so aus dem Ärmel schüttelt. Doch es gibt viele erfolgreiche Beispiele, von denen andere CDOs und deren Behörden lernen können.

„Mittel und Macht“: Welche Kompetenzen, Freiräume und welches Vertrauen braucht ein CDO, um die vorab genannten Digitalisierungsmaßnahmen umsetzen zu können? Auch hierbei lässt sich von (sicher nicht nur in Bochum vorhandenen) „Good Practices“ lernen.

Genau: Erfolgsbeispiele! Davon gibt es deutlich mehr, als man ahnt. Doch sind diese mitunter „gut“ versteckt, sie sollten stattdessen als Grundlage zum Lernen und Besserwerden noch sichtbarer in die Wahrnehmung gelangen.

„Sicher nicht immer 100, doch stets mehr als 0“: Die altbekannte Abwehrreaktion, dass man X (Estland, Österreich, Bochum etc.) ja nicht mit Y (Deutschland insgesamt, das eigene Bundesland oder die heimische Kommune) vergleichen könne, sollte bitte aus den Köpfen gestrichen werden. Natürlich lässt sich so gut wie nie „einfach alles“ 1:1 von hier nach dort übertragen. Doch wir sind uns sicher: Die Chance, etwas von guten Beispielen lernen und übertragen zu können, liegt definitiv über dem Nullpunkt – es lohnt sich also!

„Inventarliste Auftraggeberkompetenz“: Im Zusammenspiel von CDOs, internen Kolleginnen und Kollegen sowie externen Dienstleistern kann eine Inventar- oder Wunschliste hilfreich sein, welches Wissen, welche Fähigkeiten auf der Behördenseite vorhanden sein sollten, um gute Projekte durchzuführen.

Vice versa: Genau das Gegenstück solch einer Inventarliste sollte es auch für die Auftragnehmerseite geben. Dort braucht es ebenfalls noch offenere Ohren und Augen, wie die Zusammenarbeit mit der Verwaltung durch Aufbau von Wissen und zusätzlichen Kompetenzen verbessert werden kann.

Speziell aus Perspektive des CDO-Zirkels nehmen wir fürs NEGZ außerdem mit, dass bei dem vielen Output (Studien, Brown-Bag-Meetings, Events) noch klarer werden sollte, was davon für welche Zielgruppe und mit welchem möglichen Nutzen bereitsteht. Die User Experience kann dort noch besser werden, damit all die vielen Dinge auch wirklich Wirkung erzielen.

Wir haben am 31. Januar im Kuhhirten komplett ohne KI gearbeitet. Dennoch glauben wir, dass bei diesen vorab genannten Punkten einiges dabei ist, das wert- und wirkungsvoll sein kann. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die in Bochum mitgedacht und mitgemacht haben. Und wir freuen uns darauf, dass durch solche und ähnliche Events wie auch über die ­Online-Kollaboration des CDO-Zirkels ein paar hilfreiche Dinge vorangebracht werden können.

Der Autor
Andreas Steffen ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des NEGZ und dort auch Co-Sprecher des CDO-Zirkels. Er ist Gründer und Managing Director bei 5STEP.

Bildquelle: NEGZ

CDO-Zirkel

Weitere Infos zum CDO-Zirkel gibt es auf der Website des NEGZ.

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