Unsere Gastautoren fordern: Für eine Trendwende braucht es nachhaltige Instrumente zur Finanzierung von Digitalisierungsvorhaben, die flexibler sind als die Planung anhand von Haushaltsjahren. (© ArtemSam - stock.adobe.com)
Verwaltungsdigitalisierung

Digitalrendite: eine wirkungsorientierte Finanzierung

Angesichts schrumpfender Personalkapazitäten und zunehmendem Fachkräftemangel erhöht sich der Handlungsdruck für die Verwaltungsdigitalisierung erheblich. Wir skizzieren eine wirkungsorientierte Finanzierungsarchitektur für die Verwaltungsdigitalisierung: Anstelle starrer Jahreshaushalte plädieren wir für die Einrichtung eines zentralen Digitalbudgets und flexibler Finanzierungsinstrumente. Als Leitstern dient ein verbindliches Leitbild.

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Standardisierte Schnittstellen sorgen im Verwaltungsalltag für Kosteneffizienz und signifikant erhöhte Planbarkeit. (Maksym - stock.adobe.com)
Standardisierte Schnittstellen

Interoperabilität statt Dogmen

Ein zu starker Fokus auf bestimmte Technologien (beispielsweise Open-Source-Zwang) hemmt Fortschritt. Entscheidend ist nicht das Lizenzmodell, sondern ob Lösungen über offene, standardisierte Schnittstellen verfügen. Nur so kann echte Wiederverwendbarkeit, Integration und Weiterentwicklung gewährleistet werden.

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Die digitale Transformation von Mecklenburg-Vorpommern steht auf der Kippe. Nachdem das Bundesland eine Unterschrift unter einer Leistungsvereinbarung nicht geleistet hat, zieht der verantwortliche Zweckverband nun Konsequenzen. (Bild: © ra2 studio - stock.adobe.com)
Mecklenburg-Vorpommern

OZG in MV vor dem Aus?

Der Zweckverband Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern (eGo-MV) hat seine Unterstützungsleistungen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) mit sofortiger Wirkung vorübergehend eingestellt. Als Grund nennt der Verband das Ausbleiben der Unterschrift des Landes unter der dritten Änderung einer Verwaltungsvereinbarung. Diese war im Vorfeld gemeinsam ausgearbeitet worden.

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