Bitkom-DESI-Index 2026
Deutschland im digitalen Mittelfeld

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Im Bitkom-DESI-Index 2026 fällt Deutschland um drei Plätze zurück. Während die Verfügbarkeit von IT-Fachkräften eine Stärke bildet, zeigt sich beim eGovernment weiterhin ein ziemlicher Rückstand.

Im EU-Digitalranking, das der Bitkom auf Basis der Daten der EU-Kommision erstellt, ist Deutschland leicht abgefallen, zeigt aber auch positive Tendenzen.(Bild:  Bitkom e. V.)
Im EU-Digitalranking, das der Bitkom auf Basis der Daten der EU-Kommision erstellt, ist Deutschland leicht abgefallen, zeigt aber auch positive Tendenzen.
(Bild: Bitkom e. V.)

Zwar kommt Deutschland bei der Digitalisierung voran, andere europäische Länder entwickeln sich diesbezüglich aber schneller weiter. Im neuen Bitkom-DESI-Index 2026 belegt die Bundesrepublik unter 27 EU-Mitgliedstaaten mit 51,1 Punkten den 17. Platz. Im Vorjahr war es noch Platz 14 gewesen. In einigen Bereichen verfügt Deutschland demnach über solide Strukturen, in anderen offenbaren sich Schwachstellen.

Unter den fünf bevölkerungsreichsten EU-Ländern positioniert sich Deutschland auf Platz zwei hinter Spanien (61,1 Punkte), vor Frankreich (48,9), Polen (45,5) und Italien (45,3). Dass kleine Länder mit weniger ausgeprägten föderalen Strukturen es einfacher haben, ist kein Geheimnis – und dies zeigt sich auch bei näherer Betrachtung der Spitzengruppe: Dänemark führt mit 76,4 Punkten, gefolgt von Finnland (72,9), den Niederlanden (72,7) und Malta (70,3).

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