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Und da die digitalen Angebote und Dienste der BVA auch Bürgern und Unternehmen die Kommunikation mit der Bundesverwaltung erleichtern, will man sich in Köln auch verstärkt in die laufenden eGovernment-Aktivitäten des Bundes einbringen.
Das Strategie-Papier merkt dazu an: „Wir arbeiten intensiv mit an der Umsetzung des Regierungsprogramms Vernetzte und transparente Verwaltung sowie der IKT-Strategie der Bundesregierung Deutschland Digital 2015. Wir streben an, die Zusammenarbeit mit dem IT-Rat und dem IT-Planungsrat weiter auszubauen und dabei unsere Modernisierungskompetenz und Praxiserfahrung einzubringen.“
Zudem wolle man sich als Infrastruktur-Dienstleister an der Weiterentwicklung der digitalen Verwaltung Deutschlands beteiligen. „Wir werden das geplante eGovernment-Gesetz des Bundes analysieren und sukzessive umsetzen sowie unser Verwaltungshandeln transparent und nachvollziehbar gestalten.“
Da ist es nur logisch, dass die Verantwortlichen im BVA ihr Praxiswissen auch in den Gesetzgebungsprozess einbringen wollen.
In Zeiten schwindender Personal- und Sachressourcen durch demografischen Wandel und umzusetzende Einsparungen müssten alle Möglichkeiten genutzt werden, um den Gestaltungsanspruch der Legislative zu unterstützen und gleichzeitig den Umsetzungsaufwand der Verwaltung zu reduzieren.
„Wir müssen uns stärker als bisher mit unserem Praxiswissen in den Gesetzgebungsprozess einbringen, damit Normen nach ihrer Verabschiedung effektiv und effizient umgesetzt werden können. Dies gilt auch bezogen auf Optimierungspotenziale zu bestehenden gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen.“
eGovernment Computing wird die BVA-Strategie in der kommenden Print-Ausgabe detailliert vorstellen.
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