Cloud Computing in der Öffentlichen Verwaltung

Zur Nachahmung empfohlen?

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IT-Konsolidierung erhöht den Handlungsspielraum

„Die Aufgaben der Länder sind sehr ähnlich, ebenso wie die Aufgaben der Kommunen. Würde man die Aufgaben konsolidieren, dann würde nicht nur die Qualität und Professionalität der Verwaltungs-IT verbessert. Die freiwerdenden Finanzmittel würden in anderen wichtigen Bereichen – etwa in der Bildung oder im Bereich der Sicherheit – erhebliche Spielräume für Innovationen schaffen. Damit könnte sich Deutschland auch im europäischen Wettbewerb besser positionieren und sein eGovernment-Ranking verbessern. Wie gesagt, Cloud Computing hat damit erst einmal nichts zu tun, aber es eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, um Services behördenübergreifend anzubieten.“ Westerfeld gab der Überzeugung Ausdruck, dass man diese Chance schnell ergreifen sollte.

Ruth Marx weiter: „Solche länderübergreifenden Kooperationen müssen unbedingt Nachahmer finden. Nur dann lassen sich die Synergien und Einsparungen, die Sie angesprochen haben, Herr Westerfeld, auch erreichen. Das muss unser aller Ziel sein. Im Übrigen schaffen solche Kooperationen auch die Grundlage dafür, dass Länder und Kommunen bei Cloud- oder anderen IT-Projekten zusammenarbeiten.“

Da die Zentralisierung der IT in den Bundesländern zum großen Teil schon abgeschlossen sei, wären solche grenzüberschreitenden IT-Projekte der nächste logische Schritt. Welchen Stellenwert die Zentralisierung der IT inzwischen in der Öffentlichen Verwaltung einnehme, lasse sich auch gut daran erkennen, dass die Zentralstelle für IT in Rheinland-Pfalz auch in der aktuellen Koalitionsvereinbarung aller Wahrscheinlichkeit nach den Auftrag erhalten werde, die Erfolge der vergangenen fünf Jahren weiterzuführen, so Marx.

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