Studie „Servicefreundliche Stadt“

Webauftritte von Kommunen sind nicht zufriedenstellend

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Handlungsempfehlungen

1. Kontinuierliche Investitionen in aktuelle Webstandards: Für den Ausbau digitaler Verwaltungsdienstleistungen und ein positives Nutzererlebnis sind aktuelle Webstandards unverzichtbar. Dazu gehören u.a. dynamischen und responsive Bedienelemente, Responsivität für mobile Endgeräte oder App für die bürgernahe Kommunikation.

2. Kontinuierliches Monitoring und Pflege des Webaufritts: Informationen und Verlinkungen müssen aktuell gehalten werden. Aktuelle Themen von kommunaler Relevanz sollten in die Website mit aufgenommen werden.

3. Zusammenführung kommunaler und landesweiter Dienstleistungs- und Informationsangebote: Um umfassende Dienst- und Informationsleistungen anbieten zu können, müssen Kommunen das Rad nicht neu erfinden, denn für einzelne Leistungen existieren bereits auf Landesebene webbasierte (Software-)Lösungen, auf die verwiesen werden kann. Es gilt auch darüber nachzudenken, die zahlreichen Bürgerkonten, die viele Kommunen bereits digital eingerichtet haben, zu zentralisieren bzw. den Datenaustausch zu erleichtern – und Unternehmenskonten für die Unternehmensbelange einzuführen.

4. Vereinheitlichung der Webstrukturen auf kommunaler Ebene: Eine ansprechende visuelle und einheitliche Darstellung wirkt sich positiv auf das Nutzererlebnis aus. Um dies zu erzielen, bedarf es sowohl einer engeren intrakommunalen als auch interkommunalen Kommunikation.

5. Ausbau hybrider Lösungen bis Erreichung der vollständigen Digitalisierungsreife: Die Lösung rechtlicher Rahmenbedingungen ist ebenso langwierig wie die Entwicklung notwendiger technischer Lösungen (z.B. Breitbandausbau, künstliche Intelligenz. Dies führt dazu, dass digitale Serviceangebote der Kommunen nur schrittweise entwickelt werden. Doch auch das Nutzerverhalten verändert sich nur langsam. Hauptgrund ist das geringe Vertrauen in Datenschutz und -sicherheit. Hybride Lösungen, die digitale und analoge Vorgänge verbinden, können hier ein sinnvoller Zwischenschritt sein.

In unserer Bildergalerie finden sie die Gewinner und Verlierer der Studie:

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