Smart City Index 2025 Die Vermessung der Digitalisierung

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Der diesjährige Smart-City-Index, der den Transformationsfortschritt aller 83 deutschen Großstädte bewertet, brachte einige Überraschungen mit sich. Die bayerische Metropole München konnte sich zum dritten Mal die Pole-Position im bundesweiten Ranking sichern.

Der Smart-City-Index 2025 des Bitkom ist seit dem 11. September verfügbar.(greenbutterfly - stock.adobe.com)
Der Smart-City-Index 2025 des Bitkom ist seit dem 11. September verfügbar.
(greenbutterfly - stock.adobe.com)

Alle Jahre wieder stellt der Branchenverband Bitkom im Vorfeld der Smart Country Convention den Smart-City-Index vor, der den Digitalisierungsgrad der deutschen Großstädte wiedergibt.

In diesem Jahr basiert der Index auf einer Auswertung von insgesamt 13.529 Datenpunkten aus den fünf Kernbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Der diesjährige Index zeugt dabei von einer dynamischen Entwicklung in der deutschen Städtelandschaft. Während München zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz verteidigt, rückt Hamburg dem bayerischen Spitzenreiter immer näher. Besonders bemerkenswert sei laut Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder der Aufstieg mehrerer Städte in die Top 10, die ihre digitale Transformation im vergangenen Jahr deutlich vorantreiben konnten. Dies beweise einerseits, dass alle Städte digitaler würden und „kleine Zungenschläge“ den Ausschlag geben könnten.

Aufsteiger des Jahres

Hannover schaffte den den wohl bemerkenswertesten Sprung des diesjährigen Index und konnte von Platz 41 auf den siebten Platz klettern. Düsseldorf verbesserte sich von Rang 17 auf sechs, Leipzig kletterte von Platz 23 auf Platz neun und Heidelberg konnte sich zum ersten Mal einen Platz in den Top 10 (von 15 auf zehn) sichern. Die genannten vier Städte verdrängen damit etablierte Smart Cities wie Dresden, Freiburg im Breisgau, Lübeck sowie Ulm aus der Spitzenreiter-Gruppe.

Die Qualität der deutschen Smart-City-Entwicklung zeigt sich auch daran, dass zwischen dem ersten und zehnten Platz lediglich fünfeinhalb Punkte Differenz liegen. Stuttgart überholte Köln denkbar knapp um einen Zehntelpunkt (88,0 zu 87,9) und sicherte sich damit den dritten Platz im Gesamtranking. Aber auch Städte, die sich auf den hinteren Plätzen des Rankings befinden, können teilweise als Beispielgeber für einzelne Kategorien gelten. Als Beispiel nennt Rohleder Neueinsteiger Cottbus, der im Gesamtranking den 81. Platz belegt, jedoch im Bereich Bildung direkt auf den 17. Rang einsteigen konnte. Ein weiterer positiver Aspekt sei auch die Teilnahmebereitschaft der Städte am Smart-City-Index, betont Rohleder. Erstmals erreichte die Studie 100-prozentige Beteiligungsquote – alle untersuchten Städte lieferten selbstständig Daten an, die anschließend von Bitkom Research validiert werden konnten.

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