Baden-Württemberg versucht mit Nachdruck die Digitalisierung im „Länd“ voranzutreiben. Für den Bereich des virtuellen Amtes wurde nun ein mittlerer sechsstelliger Betrag bereitgestellt. (Bild: © Jens Hilberger - stock.adobe.com)
Förderprogramm für kleine und mittlere Kommunen

Baden-Württemberg stellt 400.000 Euro für virtuelles Amt bereit

Das Innenministerium in Stuttgart unterstützt Kommunen beim Aufbau digitaler Bürgerservices. Mit dem Programm „Digital aufs Amt“ können Verwaltungen noch bis Mitte Dezember Förderanträge stellen. Ziel ist es, dass Bürgerinnen und Bürger künftig – standortunabhängig und rund um die Uhr – Meldebescheinigungen oder Führerscheinanträge online erledigen können.

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Aller Anfang ist schwer: Ein Einblick in die eGPA-Einführung in Justizvollzugsanstalten.  (Bild: © MdSahab – stock.adobe.com / KI-generiert)
Hamburg und NRW zur elektronischen Gefangenenpersonalakte

„Wie digitalisiert man eigentlich einen Haftraum?“

Justiz ist prinzipiell Ländersache. Per Gesetz gilt die Einführung der E-Akte bis 2026, nicht aber für den Justizvollzug. Allein in Hamburg werden pro Jahr 300.000 Formblätter für Anträge gedruckt. Schließlich stellen auch Gefangene aus ihren Zellen Anträge, aber bislang noch auf Papier. In den Justizvollzugsanstalten ist man sich der Notwendigkeit zur schnellen Digitalisierung bewusst, doch aller Anfang ist schwer. Hamburg und NRW gehen die ersten Schritte.

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