RLP erweitert sein „Ökosystem KI“ Rheinland-Pfalz nutzt LLMoin

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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LLMoin, der KI-Assistent aus dem Norden, unterstützt jetzt auch bei der Verwaltungsdigitalisierung in Rheinland-Pfalz.

Matthias Bongarth, Geschäftsführer Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz, Dörte Schall, Digitalministerin Rheinland-Pfalz, und Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport (v. l.). (Bild:  Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz)
Matthias Bongarth, Geschäftsführer Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz, Dörte Schall, Digitalministerin Rheinland-Pfalz, und Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport (v. l.).
(Bild: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz)

Nach Niedersachsen und Bremen nutzt jetzt auch Rheinland-Pfalz das KI-Assistenzsystem LLMoin aus Hamburg. „Mit LLMoin setzen wir auf eine bewährte Lösung, die bereits in Hamburg und anderen Bundesländern erfolgreich im Einsatz ist", erklärte die Digitalisierungsministerin des Landes, Dörte Schall. Die Nachnutzung spare Zeit und Kosten und ermögliche eine schnelle Implementierung,

LLMoin basiert auf dem Large Language Model GPT-4o und wurde von der Freien und Hansestadt Hamburg gemeinsam mit Dataport speziell für die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung konzipiert. Es hält höchste Datenschutzstandards ein; die eingegebenen Daten werden nicht zu Trainingszwecken genutzt.

Betreiber der Lösung in RLP ist der zentrale Dienstleister, der Landesbetrieb Daten und Information (LDI). „Wir bauen die KI-Systemarchitektur auf, passen sie an die Bedürfnisse von Rheinland-Pfalz an und unterstützen verschiedene KI-Projekte in den Behörden“, erläutert LDI-Geschäftsführer Matthias Bongarth. Zu den Grundangeboten gehörten technischer Support, Pflege der Benutzerkonten und Online-Schulungen durch das Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz (CC-KI). Auch das Wissensmanagement im Land werde aufgebaut.

Die Einführung des KI-Assistenten ist in Rheinland-Pfalz Teil der Umsetzung des „Ökosystems KI". Damit schaffe man „die Grundlage für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung, so Ministerin Schall: „Wir nutzen KI gezielt, um Prozesse zu beschleunigen, Ressourcen besser einzusetzen und die Arbeit unserer Beschäftigten zu erleichtern.“

„Wir freuen uns, dass Rheinland-Pfalz nun Teil des wachsenden Netzwerks von Verwaltungen ist, die von LLMoin profitieren“, so Torsten Koß, Vorstand Digitalisierung bei Dataport. Er betonte die gute und kooperative Zusammenarbeit zwischen Land, dem LDI, govdigital und Dataport.

Möglich wurde die Nutzung durch die Anbindung von LLMoin über das öffentliche Netz. Damit könnten erstmals auch Verwaltungen außerhalb des Trägerkreises von Dataport das Tool einsetzen. Nicht nur Bundesländer, sondern auch kleinere Verwaltungen wie Kommunen, für die es ein spezielles, nutzerbezogenes Abrechnungsmodell gebe, wie Dataport informiert. Landes- und Kommunalverwaltungen könnten LLMoin über die Genossenschaft govdigital beauftragen, erklärte Torsten Koß.

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