Registermodernisierung RegMo: Umsetzungsprojekte für Register-as-a-Service sind gestartet

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Sommerzeit, Urlaubszeit? Nicht bei der Registermodernisierung. Hier ist die Arbeit an der Umsetzung des Schlüsselprojekts „Register-as-a-Service“ gestartet. Drei Konsortien unter Leitung von Polyteia, AKDB und Dataport arbeiten daran, die Register cloud- und zukunftsfähig zu machen.

Beim Projekt RaaS gehe es nicht nur um die Anbindung an das NOOTS, sondern um die Schaffung der technischen Grundlage für Wiederverwendbarkeit, Interoperabilität und eine langfristige Weiterentwicklung, so Maximiliam Maxa, GovTech Campus.(Bild: ©  Vera - stock.adobe.com / KI-generiert)
Beim Projekt RaaS gehe es nicht nur um die Anbindung an das NOOTS, sondern um die Schaffung der technischen Grundlage für Wiederverwendbarkeit, Interoperabilität und eine langfristige Weiterentwicklung, so Maximiliam Maxa, GovTech Campus.
(Bild: © Vera - stock.adobe.com / KI-generiert)

Die Registermodernisierung entsteht nicht auf dem Reißbrett. Sie wird in Einzelprojekten erprobt und getestet. Zu den insgesamt 32 Projekten gehören Erprobungsprojekte zur Anbindung konkreter Register, Projekte zu Fachkonzepten und solche zur Bereitstellung technischer Lösungen. Eines jedoch nimmt eine ganz besondere Rolle ein: Register-as-a-Service (RaaS). Als das zentrale Projekt zur eigentlichen Modernisierung der Register adressiere RaaS eine übergeordnete strategische Fragestellung: „Wie kann eine moderne, sichere und skalierbare Infrastruktur für Registerhaltung in der Cloud konkret aussehen – unter Berücksichtigung föderaler Prinzipien und technischer Standards?“, erläutert Maximilian Maxa, Leiter Projekt- und Programmmanagement beim GovTech Campus.

Für die Umsetzung hatte der GovTech Campus Deutschland im Auftrag der FITKO einen Wettbewerb ausgerufen. Die Aufgabe: Auf Basis der Referenzarchitektur soll zunächst ein generischer, wiederverwendbarer Referenzcode entwickelt, anschließend in Zusammenarbeit mit dem Fachverfahrenshersteller für ein spezifisches Register (z. B. Gewerbe- oder Melderegister) erweitert und schließlich im Pilotbetrieb mit Echtdaten getestet werden.

Ende Juli wurden die Gewinner-Konsortien bekanntgegeben:

  • Konsortium 1: Polyteia, enclaive, Naviga, Amt Scharmützelsee und die Digitalagentur Brandenburg
  • Konsortium 2: AKDB, Komm.ONE, Scontain, Stadt Augsburg, Unternehmensberatung H&D, Landeshauptstadt München, Stadt Ulm, Stadt Heidelberg
  • Konsortium 3: Dataport, Edgeless Systems, HSH Software- und Hardware Vertriebs GmbH, Adesso, IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITV.SH)

Unter Leitung der Konsortialführer Polyteia, AKDB und Dataport sollen die Konsortien nun eine zukunftsfähige technische Alternative zur bisherigen Registerhaltung erarbeiten, die Cloudtechnologien, Datenschutz und föderale Prinzipien in Einklang bringt. Basis sind dabei Standards wie Mandantentrennung, Confidential Computing und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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