Offene Daten und digitale Zwillinge Open Data Bayern: eigene Präsenzen für Kommunen

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Im bayerischen Open-Data-Portal können die einzelnen Verwaltungsstellen des Freistaats ihre eigene Open-Data-Bereiche mit individualisierten Inhalten aufbauen. Sechs neue Präsenzen kamen jetzt hinzu.

Die Präsenzen für Datenbereitsteller auf open bydata wurden in einem Pilotprojekt zusammen mit der Stadt Augsburg entwickelt.(©  mariusklemm – stock.adobe.com)
Die Präsenzen für Datenbereitsteller auf open bydata wurden in einem Pilotprojekt zusammen mit der Stadt Augsburg entwickelt.
(© mariusklemm – stock.adobe.com)

Über 1.200 Datensätze, mehr als 50 Bereitsteller – das Open-Data-Portal „open bydata“ in Bayern wächst zügig. Der Prototyp wurde in einem Fellowship-Projekt der Digitalschmiede Bayern erarbeitet, danach übernahm byte, die Bayerische Agentur für Digitales, um gemeinsam mit dem Digitalministerium des Landes die Plattform aufzubauen. Basis ist das Datenmanagement-Ökosystem piveau von Fraunhofer FOKUS.

Seit Herbst ist die aktuelle und verbesserte Portalversion verfügbar. Das Beste daran, sagt Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Auch die bayerischen Kommunen können jetzt mit einer eigenen Präsenz auf unserem Open Data-Portal vertreten sein". In den dafür konzipierten Bereichen kann jede Verwaltungsstelle in Bayern kostenlos ihre eigene Open-Data-Präsenz mit individualisierten Inhalten aufbauen. Vorreiter war Augsburg mit der Pilot-Präsenz augsburg.bydata.de. Sechs neue Präsenzen kamen jetzt hinzu: Amberg, Deggendorf, Haßfurt, Ingolstadt, Kempten und der Landkreis Regensburg. „Mit unseren Open-Data-Präsenzen und unserem breiten Beratungsangebot wollen wir sowohl für Datennutzung als auch Datenteilen echte Enabler werden – gerade für kleine Kommunen und Landkreise", sagt Luis Moßburger, Produktverantwortlicher für Open Data bei byte. Dafür können auch Synergien mit anderen Projekten des Digitalministeriums genutzt werden: So entwickeln derzeit mehrere bayerische Kommunen im Förderprojekt „TwinBy“ digitale Zwillinge. Die Datensätze daraus lassen sich automatisch in die eigene open-bydata-­Präsenz übertragen.

Über Schnittstellen liefert die Bayern-Plattform ihre Daten auch zum bundesweiten Portal GovData und zum Datenportal der EU.

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