E-Akte Mecklenburg-Vorpommern sagt Aktenbergen adé

Von Johannes Kapfer Lesedauer: 1 min

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Durch die Unterzeichnung der Rahmendienstvereinbarung zur Einführung des neuen elektronischen Aktensystems „E-Akte MV“ sollen die Öffentliche Verwaltung nachhaltig entlastet und die bürokratischen Prozesse peu à peu bis zum Ende des kommenden Jahres verschlankt werden.

Der Anblick von Aktenbergen soll in Mecklenburg-Vorpommern bald der Vergangenheit angehören.
Der Anblick von Aktenbergen soll in Mecklenburg-Vorpommern bald der Vergangenheit angehören.
(© Marcel Paschertz - stock.adobe.com)

Die Landesministerien in Mecklenburg-Vorpommern leben bereits seit beinahe einer Dekade weitestgehend ein Leben ohne physische Akten. Im Laufe des Jahres 2024 sollen auch die restlichen Verwaltungsorgane in MV diesen Luxus erfahren. Christian Pegel, seines Zeichens Landesdigitalisierungsminister von MV, hat diesbezüglich eine Rahmendienstvereinbarung unterzeichnet.

Diese Vereinbarung umfasst die eGov-Suite des hessischen Softwareherstellers Fabasoft , die bei den Norddeutschen unter der Bezeichnung „E-Akte MV“ firmieren wird. Das bisherige Vorgangsbearbeitungssystem DOMEA, das aus der Feder der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung entsprungen und dessen Supportende seit längerem angekündigt ist, wird im Zuge der Einführung der E-Akte MV aus dem produktiven Verwaltungseinsatz entfernt.

Minister Pegel verspricht sich durch das neue Programm eine nachhaltige Entlastung aller Verwaltungsangestellten des Bundeslandes. „Die neue webbasierte ,E-Akte MV‘ kann flexibel auf verschiedenen Endgeräten genutzt werden. Die elektronische Abarbeitung von Prozessen soll den Landesbehörden dienen und erleichtertes beschleunigtes und revisionssicheres Arbeiten ermöglichen.“, so Pegel.

Bei der Beschaffung der neuen Lösung wurde von Seiten Mecklenburg-Vorpommerns insbesondere auf die Schwerpunkte Software-Ergonomie, Barrierefreiheit sowie Interoperabilität mit Landes- und Bundesbehörden sowie mit Organen der Europäischen Union geachtet. Immerhin soll sich die Nutzerbasis – im Vergleich zur vorherigen Lösung – beinahe versechsfachen. Die Umstellung soll peu à peu im laufenden Betrieb erfolgen und bis zum Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

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