Nordrhein-Westfalen Lehrerverband fordert schnelles Internet für alle Schulen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Viele Schulen in NRW haben laut Lehrerverband noch immer keinen Zugang zu schnellem Internet. Unter den Städten gebe es hier große Unterschiede.

Digitales Arbeiten erfordert schnelles Internet, doch nicht alle Städte in NRW können auf das Glasfasernetz zurückgreifen. (Bild:  CinimaticWorks – stock.adobe.com / KI-generiert)
Digitales Arbeiten erfordert schnelles Internet, doch nicht alle Städte in NRW können auf das Glasfasernetz zurückgreifen.
(Bild: CinimaticWorks – stock.adobe.com / KI-generiert)

Der Lehrerverband appelliert an Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, in eine gleichmäßig gute Ausstattung der Schulen mit schnellen Internetanschlüssen zu investieren. „Es ist Aufgabe der Kommunen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir vernünftig digital arbeiten können“, sagte NRW-Verbandspräsident Andreas Bartsch der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Es sei zu befürchten, dass Kinder sonst den Anschluss an moderne Unterrichtsformen verlieren würden.

Ob eine Kommune das nötige Geld dafür ausgebe, sei für ihn ein Gradmesser dafür, welche Wertigkeit Schulpolitik in einer Stadt habe, sagte Bartsch der Zeitung. Bei der Breitband-Versorgung der Schulen gebe es große Unterschiede in NRW-Städten, schilderte der Verband unter Berufung auf einer Auswertung [durch die Firma Hostinger, Anm. d. Red.] auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur – allerdings von Ende 2023.

Danach verfügten in Düsseldorf fast 90 Prozent der Schulen über Internetanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von mindestens einem Gigabit pro Sekunde. Es folgen Bonn mit fast 79 Prozent, danach Bochum, Bielefeld, Essen und Duisburg. In der größten NRW-Stadt Köln hatten dagegen nur rund 56 Prozent der Schulen diese schnelle Internet-Anbindung, in Wuppertal waren es noch etwas über und in Dortmund knapp unter 50 Prozent, sagte der Verbandspräsident.

Das Schulministerium verwies in der Zeitung auf den „Glasfaserbericht Schulen“ (3. Quartal 2024), dem zufolge mehr als drei Viertel – rund 77 Prozent – der Schulen auf Glasfasernetze zugreifen könnten.

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