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Bereits gestern hat sich der IT-Planungsrat in einem Strategiegespräch mit Vertretern der Fachministerkonferenzen sowie Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Berufsverbände getroffen. Hier standen das am 30. Juni beschlossene Memorandum und die Projektvorschläge des IT-Planungsrats im Vordergrund. Der IT-Planungsrat will sich künftig auf Querschnittsthemen konzentrieren, um immer wiederkehrenden und gleichartigen IT-Aufgaben in allen Fachbereichen der Verwaltung Rechnung tragen zu können.
„Der Erfolg gelingt nur durch Zusammenarbeit von Fachministerkonferenzen und IT-Planungsrat“, so der Vorsitzende Ministerialdirektor Dr. Herbert O. Zinell. Der IT-Planungsrat wird daher die Beteiligten des Strategiegesprächs im Rahmen der Umsetzung seines Programms weiter einbeziehen. „Eine föderale Infrastruktur ist erst dann tragfähig, wenn wir den Bedarf kennen und den Aufbau danach ausrichten – das geht nur gemeinsam.“
Die Haushaltszwänge führen nach Meinung der Teilnehmer des Strategiegesprächs dazu, dass der Staat auch bei seiner IT zuerst die Kernbereiche verbessert. Staatssekretär Franz Josef Pschierer erläutert die Haltung des IT-Planungsrats dazu: „Wir haben eine leistungsfähige IT-Branche und damit Partner, auf die wir zugreifen können. Der IT-Planungsrat wird künftig auch bei Umsetzung seiner Projekte Partnerschaften mit der Wirtschaft in Betracht ziehen. Weil Wirtschaft und Verwaltung weiter kooperieren, eröffnet sich uns viel Gestaltungspotenzial.“
Der IT-Planungsrat betonte im Strategiegespräch, dass die Beiträge der Wissenschaft die Chance eröffnen, die Jugend für neue Dienstleistungen der Behörden zu gewinnen und die Qualität der IT der Behörden zu steigern.
Der Vorsitzende Dr. Herbert O. Zinell sagte dazu: „Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft sichert den Wissenstransfer, der für unsere Verwaltung der Zukunft enorm wichtig ist.“
Die Schwerpunktprojekte des IT-Planungsrates
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