gesponsertComputacenter in Kategorie „Berater“ nominiert Digitale Souveränität im Spannungsfeld von Innovation und Abhängigkeit

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Digitale Souveränität war im öffentlichen Sektor stets relevant – aufgrund aktueller Entwicklungen wie geopolitischen Spannungen, Cyberbedrohungen und der wachsenden Abhängigkeit von nicht-europäischen Cloudanbietern ist sie heute wichtiger denn je. Gleichzeitig steigt der Digitalisierungsdruck – aus Effizienzgründen, aber auch, um angesichts des demografischen Wandels dauerhaft handlungsfähig zu bleiben. In diesem Spannungsfeld gewinnt digitale Souveränität weiter an Bedeutung.

Digitale Souveränität bedeutet vor allem, stets handlungsfähig zu bleiben.(Bild:  adventtr)
Digitale Souveränität bedeutet vor allem, stets handlungsfähig zu bleiben.
(Bild: adventtr)

Es geht darum, Datenhoheit und technologische Kontrolle sicherzustellen – und unabhängig von einzelnen Anbietern auch in Ausnahmesituationen geschäftsfähig zu bleiben. Häufig wird digitale Souveränität mit IT-Sicherheit gleichgesetzt, meint aber mehr: Eine souveräne Infrastruktur kann ohne passende Schutzmaßnahmen verwundbar sein, umgekehrt garantiert IT-Sicherheit keine Unabhängigkeit. Erst ihr Zusammenspiel schafft echte Resilienz und Entscheidungsfreiheit.

Technologische Abhängigkeiten und gewachsene Strukturen


Eine vollständig souveräne IT-Infrastruktur ist derzeit nicht realisierbar, denn Abhängigkeiten sind Realität. So wird der technologische Fortschritt, beispielsweise im Cloud-Bereich, maßgeblich von außereuropäischen Anbietern getrieben. Laut BSI stammen rund 83 % der in Deutschland eingesetzten IT-Technologien aus dem Ausland. Viele Innovationen entstehen in Ökosystemen, die nicht immer europäischen Datenschutzanforderungen entsprechen.

Gerade angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten ist ein Umdenken nötig: weg von One-Vendor-Strategien, hin zu heterogenen IT-Architekturen. Nur wer Abhängigkeiten bewusst streut, bleibt auch in Krisenzeiten handlungsfähig – und das muss sich in IT-Strategien niederschlagen.

Beratungsansatz: Balance statt Maximalforderung

Daher verfolgt Computacenter einen pragmatischen Ansatz, um resiliente Infrastrukturen aufzubauen und digitale Souveränität realistisch umzusetzen. Ziel ist kein dogmatischer, sondern ein differenzierter Umgang mit Abhängigkeiten. Grundlage ist die systematische Bewertung aller Anwendungen: Welche Prozesse sind kritisch und dürfen nicht ausfallen? Wo ist Wechselfähigkeit essenziell – auch wenn dies einen Verzicht auf bestimmte Innovationen bedeutet? In solchen Fällen werden Kontrolle und Exit-Strategien priorisiert.

Gleichzeitig gibt es Anwendungen, bei denen Innovationsfähigkeit Vorrang hat – etwa durch KI-Funktionen oder spezialisierte Cloud-Services internationaler Hyperscaler. Hier kann es sinnvoll sein, kalkulierte Risiken einzugehen, um Innovationsvorsprünge zu sichern. Wir helfen, Abhängigkeiten dort einzugehen, wo sie beherrschbar bleiben – mit Blick auf Handlungsfähigkeit, Sicherheit und Fortschritt.

Multicloud als strategische Option

Ein zentraler Hebel für digitale Souveränität ist die Multicloud-Strategie. Sie kombiniert verschiedene Anbieter – abgestimmt auf funktionale, regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen. Die Multicloud ist ein essenzieller Baustein, der ergänzend zu bestehender Infrastruktur – insbesondere On-Premises-Lösungen – die Grundlage für mehr technologische Unabhängigkeit schafft.

Wir unterstützen Behörden dabei, Abhängigkeiten gezielt zu steuern und Innovationspotenziale zu nutzen. Personenbezogene Daten laufen in europäischen Clouds, rechenintensive Anwendungen bei Hyperscalern – sofern die Risikobewertung es erlaubt. Bewusste Abhängigkeiten können sinnvoll sein – sofern sie mit tragfähigen Exit-Strategien unterlegt sind.

IT-Transformation als Voraussetzung

Digitale Souveränität entsteht nicht über Nacht. Sie verlangt ein strukturiertes Vorgehen mit technologischen, organisatorischen und geopolitischen Aspekten. Grundlage ist eine konsolidierte, standardisierte IT-Infrastruktur. Computacenter hilft der öffentlichen Verwaltung, gewachsene Strukturen zu modernisieren, Governance zu stärken und zukunftsfähige Betriebsmodelle zu entwickeln. So können Behörden souverän entscheiden, flexibel agieren – und ihre Handlungsfähigkeit auch unter veränderten Bedingungen sichern.

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