Digital Cluster Bonn Bonner Behörden treiben Digitalisierung voran

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Sechs Bundesbehörden aus Bonn haben den „Digital Cluster Bonn“ ins Leben gerufen, um bei der Digitalisierung enger zu kooperieren.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes(©  Bundeskartellamt/Bernd Lammel)
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes
(© Bundeskartellamt/Bernd Lammel)

„Im Digital-Cluster können wir unsere Erfahrungen mit den Bonner Behörden teilen und von deren Erfahrungen profitieren. Ich freue mich auf den vertieften Austausch“, kommentiert Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes (BKartA), die Gründung des „Digital Cluster Bonn“. Weitere fünf Bonner Bundesbehörden sind neben dem BKartA an Bord: die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), das Bundesamt für Justiz (BfJ), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) und die Bundesnetzagentur (BNetzA).

Schwerpunkt der vereinbarten Zusammenarbeit soll der Bereich „Regulierung und Aufsicht“ sein. Hier geht es beispielsweise um neue rechtliche Grundlagen wie den „Digital Markets Act“, den „Digital Services Act“, den „Data Act“ oder den „Artificial Intelligence Act“. Die sechs Bundesbehörden sollen ihr jeweiliges Know-how einbringen und eine „gemeinsam Haltung erarbeiten“.

„Ich freue mich daher, dass wir mit dem Digital Cluster Bonn Ressourcen bündeln, Synergien schaffen und kohärente Ansätze zur Rechtsanwendung im Digitalbereich fördern“, kommentiert Veronika Keller-Engels, Präsidentin des BfJ. Auch BSI-Präsidentin Claudia Plattner glaubt, dass es gemeinsam besser gelingt: „Deutschland muss sich als Cybernation verstehen und entsprechend handeln. Das erreichen wir, indem wir die Digitalisierung konsequent voranbringen: Fachwissen bündeln, Synergien schaffen und mit gutem Beispiel vorangehen.“

Auch die Digitalisierung in den eigenen Häusern wird im Fokus des Clusters stehen. Aufbauend auf einem frisch unterzeichneten „Memorandum of Understanding“, soll der Erfahrungsaustausch bei Digitalprojekten gefördert werden. „Hier verspricht sich das Digital Cluster spürbare Fortschritte durch das Teilen von Musterlösungen (‚Best Practice‘) und die engere Zusammenarbeit bei konkreten Vorhaben wie etwa einem modernen Prozess- und Datenmanagement oder dem Einsatz von zentral bereitgestellten Standardkomponenten, digitalen Diensten und Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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