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ZUGFeRD und P23R beschleunigen Verwaltungsmodernisierung

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Passend dazu stellten die beteiligten Ministerium zusammen mit dem Bitkom auf der CeBIT mit ZUGFeRD auch eine entsprechende Pilotanwendung vor. ZUGFeRD soll es künftig den Austausch strukturierter Daten zwischen Rechnungssteller und Rechnungsempfänger ermöglichen. Das neue Datenformat ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass bei der Nutzung der elektronischen Rechnung bürokratische Hürden für Unternehmen und Verbraucher weiter abgebaut und Kosten gespart werden können.

Bei ZUGFeRD handelt es sich um ein übergreifendes Format für elektronische Rechnungen, das vom Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) erarbeitet wurde, an dem Verbände, Ministerien und Unternehmen beteiligt sind. Das Forum wurde unter dem Dach der vom BMWi geförderten Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) gegründet.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, MdB: „Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist ZUGFeRD eine echte Kostenentlastung. Verwaltungsabläufe werden deutlich erleichtert. Damit wird der digitale Rechnungsaustausch auch für kleinere Unternehmen ohne vorherige Abstimmung des Datenformats möglich. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen als auch zu Behörden werden deutlich vereinfacht, die Verbuchung kann vollständig automatisiert werden. Die elektronische Rechnung kann jetzt richtig in Schwung kommen.“

Schon deutlich weiter ist die Entwicklung des Prozessdatenbeschleunigers P23R. Auch P23R soll die Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung vereinfachen und beschleunigen. Wie wichtig das Projekt auch für die Wirtschaft ist, zeigte sich schon daran, dass sich mit Dr. Rehmer, der Vice President des Geschäftsbereichs Umwelt und Genehmigungen der BASF bereitfand, an jedem Messetag am BfIT-Stand den Prozessdatenbeschleuniger zu erklären (siehe auch Seite 5).

Der IT-Planungsrat auf der CeBIT

Die traditionell auf der CeBIT stattfindende Frühjahrssitzung des IT-Planungsrates stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der IT-Sicherheit.

Cornelia Rogall-Grothe, als Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik für die Erstellung der Leitlinie federführend, begründete: „Die Zahl der Virenprogramme und Angriffe steigt ständig. Allein auf Regierungsnetze beobachten wir täglich rund fünf gezielte Angriffe. Der Schutz unserer IT-Systeme ist daher seit Gründung des IT-Planungsrates ein zentrales Anliegen“.

Und Franz Joseph Pschierer, diesjähriger Vorsitzender des IT-Planungsrats und IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, ergänzte: „Die Initiative Informationssicherheit des IT-Planungsrats ist notwendig, um für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren und pragmatische Wege für mehr IT-Sicherheit aufzuzeigen“.

Der IT-Planungsrat hat in seiner Sitzung daher Maßnahmen analysiert, die einen gemeinsamen Rahmen für Bund, Länder und Kommunen zum Auf- und Ausbau des Informationssicherheitsmanagements in der Öffentlichen Verwaltung abstecken, die Netzinfrastrukturen absichern sowie einheitliche Sicherheitsstandards für ebenenübergreifende IT-Verfahren festlegen, und eine entsprechende Leitlinie verfasst.

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