Kommunikation Wire für Verschlusssachen zugelassen

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Messenger „Wire Bund“ für die Verarbeitung und Übertragung von Daten mit der Einstufung „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) zugelassen.

Der Geheimhaltungsgrad VS-NfD ist die niedrigste Stufe klassifizierter Informationen, doch auch sie bedarf hoher Sicherheitsvorkehrungen.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Der Geheimhaltungsgrad VS-NfD ist die niedrigste Stufe klassifizierter Informationen, doch auch sie bedarf hoher Sicherheitsvorkehrungen.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Der Messenger Wire darf nun auch für Verschlusssachen eingesetzt werden. Das BSI hat die entsprechende Zulassung erteilt. „Echte digitale Souveränität kann erreicht werden durch die Kombination aus unserer zugelassenen Software, der sicheren Infrastruktur der Regierung und korrekten Betriebsverfahren“, erklärt Benjamin Schilz, Geschäftsführer bei Wire. „Die VS-NfD-Zulassung für Wire Bund bringt uns einen Schritt näher zu diesem Ziel.“

Dr. Günther Welsch, Abteilungsleiter für Verschlusssachensicherheit und Kryptographie des BSI, betont die Bedeutung digitaler Unabhängigkeit. „Wir müssen in Deutschland digital erfolgreich sein, um digitaler Souveränität näher zu kommen. Dazu gehören Produkte für die Bundesverwaltung, die die BSI-Anforderungen an Sicherheit, Verschlüsselung und Authentifizierung erfüllen”, so Welsch. „Wir sind dabei auf Anbieter angewiesen, die unsere Anforderungen an Sicherheit, Verschlüsselung und Authentifizierung erfüllen und uns so einen Schritt näher zu einer digital souveränen Bundesrepublik bringen. Wir freuen uns Wire im Kreise dieser Anbieter begrüßen zu dürfen.”

Die Zulassung gilt laut BSI zunächst bis 31.12.2028, unter anderem aufgrund fehlender PQ-Verfahren (Post-Quanten-Verfahren), also kryptographischer Verfahren, die darauf ausgelegt sind, Daten auch vor Angriffen durch Quantencomputer zu schützen. „Das BSI prüft eingesetzte Tools, Anbieter und Technologien in regelmäßigen Abständen neu, um sicherzustellen, dass neue Funktionen in die Lösung einfließen und die Sicherheitsanforderungen weiterhin erfüllt sind“, heißt es vonseiten des BSI.

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