Enterprise-Content-Management PDV VIS 7.1 mit KI und kontinuierlichem Release-Modell

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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PDV stellt die ECM-Plattform VIS mit Version 7.1 auf ein neues Release-Modell um. Statt großer Versionssprünge folgen künftig kontinuierliche Updates. Gleichzeitig hält KI Einzug in die Dokumentenverwaltung, während der Hersteller eine flexiblere Wahl von Betriebssystemen und Datenbanken ermöglicht.

Mit VIS 7.1 sollen die Anwender ihre Daten, Prozesse und Technologien selbstbestimmt und souverän verwalten können.(Bild:  PDV GmbH)
Mit VIS 7.1 sollen die Anwender ihre Daten, Prozesse und Technologien selbstbestimmt und souverän verwalten können.
(Bild: PDV GmbH)

Die PDV GmbH aus Erfurt hat Version 7.1 ihrer ECM-Plattform VIS-Suite veröffentlicht. Das Update bringt nicht nur neue Funktionen, sondern läutet auch einen strategischen Kurswechsel ein: Das Unternehmen verabschiedet sich von großen Versionssprüngen und setzt stattdessen auf kontinuierliche, risikoarme Release-Zyklen. Für Behörden bedeute dies mit Blick auf Sicherheitsanforderungen in Verbindung mit Regularien wie dem Cyber Resilience Act kürzere Reaktionszeiten, betont der Hersteller.

Ein Schwerpunkt der Version 7.1 liegt auf der Stärkung digitalen Souveränität. Verwaltungen sollen technische Entscheidungen selbstbestimmt treffen können, um Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern oder Technologien zu reduzieren. Die Serverarchitektur der VIS-Suite funktioniert plattformunabhängig auf Linux und Windows sowie in Container-Umgebungen wie Docker und Kubernetes. Datenbank-seitig werden unter anderem Oracle Database, Microsoft SQL Server und PostgreSQL unterstützt. Diese technische Offenheit kann auch die Integration in bestehende IT-Landschaften vereinfachen.

Künstliche Intelligenz für Dokumentenprozesse

Mit VIS-GenAI erweitert PDV die Plattform außerdem um KI-Funktionen. Das System arbeite mit modernen Sprachmodellen, RAG-Mechanismen (Retrieval-Augmented Generation) und und ausschließlich mit verwaltungsinternen Daten. Die KI unterstützt bei Aufgaben in der E-Akte und in Fachverfahren, ohne die Entscheidungsbefugnis der Sachbearbeiter zu ersetzen. Transparenz und Rechtskonformität stehen dabei im Vordergrund.

Parallel dazu ermöglicht VIS-NoCode die Automatisierung von Verwaltungsprozessen ohne Programmierkenntnisse. Behörden können zwischen vorkonfigurierten Plugins für den schnellen Einstieg und individuell anpassbaren Add-ons wählen. „Mit VIS 7 befähigen wir unsere Kunden, ihre Daten, Prozesse und Technologien selbstbestimmt und souverän zu verwalten", erklärt Dirk Nerling, Geschäftsführer der PDV GmbH. Die neue Version kombiniere eine moderne Cyber-Security-Architektur mit kontinuierlichen Releases und innovativen Technologien.

Die VIS-Suite verfügt bereits über eine TÜV-Zertifizierung nach GoBD-Standards und erfüllt somit sämtliche Anforderungen und Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form. Neben der allgemeinen Verwaltungslösung bietet PDV spezialisierte Varianten für Justiz, Kommunen, Kirchen und Medienanstalten an. Das modulare System erlaubt dabei die Anpassung an spezifische Anforderungen verschiedener Verwaltungsbereiche.

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