IT-Planungsrat
Machbarkeitsstudie zur föderalen Antragsplattform

Von Nicola Hauptmann 3 min Lesedauer

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EfA-Dienste als teure Fassade, Plattformen der öffentlichen Hand, die Nutzerbedürfnisse der 2000er Jahre bedienen – eine aktuelle Machbarkeitsstudie zum Aufbau einer föderalen Antragsplattform setzt sich kritisch mit dem Status quo auseinander und diskutiert detailliert Lösungs- und Umsetzungsoptionen.

Vorgeschlagen wird eine Umsetzung der föderalen Antragsplattform in drei Stufen: Pilot-, MVP- und Vollimplementierung.(Bild: ©  Masque - stock.adobe.com / KI-generiert)
Vorgeschlagen wird eine Umsetzung der föderalen Antragsplattform in drei Stufen: Pilot-, MVP- und Vollimplementierung.
(Bild: © Masque - stock.adobe.com / KI-generiert)

Im Auftrag des IT-Planungsrats und koordiniert durch das Land Hessen wurde eine Machbarkeitsstudie zum Aufbau einer föderalen Antragsplattform erstellt – das erste abgeschlossene Vorhaben zur Umsetzung der föderalen Digitalstrategie. Untersucht werden sollte, ob und wie eine Plattform aufgebaut werden kann, die alle bundesgesetzlichen Verwaltungsleistungen digital und zentral für Länder und Kommunen bereitstellt. Mit der Plattform sollen drei Ziele erreicht werden:

  • die einheitliche und zentrale Bereitstellung von Leistungen,
  • die Vereinfachung der Finanzierung und Abrechnung sowie
  • die Sicherstellung eines hohen und einheitlichen Sicherheitsniveaus.

Basierend auf Recherchen, quantitativen Daten, 30 Interviews mit Kommunen, 50 Bürgerinterviews sowie Expertengesprächen (unter anderem mit dem BMDS, den Digitalministerien in Hessen und Bayern und dem ukrainischen Digitalministerium) untersucht die Studie Rahmenbedingungen und Anforderungen für eine solche zentrale Plattform und diskutiert Lösungsoptionen.

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