KI-Pilotprojekt in der Landesverwaltung LLMoin jetzt auch in Sachsen-Anhalt

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Sachsen-Anhalt hat einen Vertrag mit Dataport zur Nutzung der KI-Assistenz LLMoin unterzeichnet. In einem Pilotprojekt sollen Mitarbeitende der Landesverwaltung erste Erfahrungen sammeln.

Bei der Vertragsunterzeichnung zu LLMoin: Bernd Schlömer, CIO und Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt; Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, und  Silke Tessmann-Storch, Vorständin für den Bereich Lösungen bei Dataport.(Bild:  Ministerium Infrastruktur Digitales LSA © Dataport)
Bei der Vertragsunterzeichnung zu LLMoin: Bernd Schlömer, CIO und Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt; Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, und Silke Tessmann-Storch, Vorständin für den Bereich Lösungen bei Dataport.
(Bild: Ministerium Infrastruktur Digitales LSA © Dataport)

Einmal entwickelt, vielfach genutzt: Auch Sachsen-Anhalt hat sich für den KI-Assistenten LLMoin entschieden, der von der Stadt Hamburg und Dataport entwickelt wurde. „Indem wir die bewährte Anwendung aus Hamburg übernehmen, setzen wir auf einen pragmatischen Ansatz: Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung, vermeiden hohe Entwicklungskosten und können unsere Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen entfalten“, erklärte Sachsen-Anhalts CIO Bernd Schlömer anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit Dataport.

Die Anwendung soll zunächst in einem Pilotprojekt zu generativer künstlicher Intelligenz in sieben Ressorts der Landesverwaltung erprobt werden – etwa zum Erstellen und Zusammenfassen von Texten oder für Recherchen. Diese Pilotphase ist bis Ende 2026 geplant.

„Unser KI-Assistent ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie neue Technologien und Lösungen schnell und ressourcenschonend in der öffentlichen Verwaltung ankommen“, betont auch Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport.

LLMoin basiert aktuell auf dem Large Language Model GPT-4.1, bezogen aus der Microsoft-Azure-Cloud eines EU-Rechenzentrums. Daten und Dokumente werden im Dataport-Rechenzentrum gespeichert und die Daten auch nicht für Trainingszwecke genutzt. Die KI-Assistenz, die seit Dezember in Hamburger Behörden im Regelbetrieb läuft, wurde im Februar dieses Jahres zur Nachnutzung bereitgestellt und wird laut der Meldung aus Sachsen-Anhalt inzwischen von rund 40.000 Mitarbeitende der Verwaltungen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Rheinland-Pfalz genutzt. In Sachsen-Anhalt wird noch ein eigener Name für die Anwendung gesucht.

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