HessenConnect 2.0 Landesverwaltung will im Umgang mit Videokonferenzen sensibilisieren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der russische Lauschangriff auf Offiziere der Luftwaffe machte international Schlagzeilen. Zur Diskussion gehört auch die Frage nach der Sicherheit von Videokonferenzsystemen. Hessen rüstet nach.

Bei der Entscheidung für ein Videokonferenzsystems sollten Behörden sorgfältig vergleichen.(Bild:  Alex from the Rock – stock.adobe.com)
Bei der Entscheidung für ein Videokonferenzsystems sollten Behörden sorgfältig vergleichen.
(Bild: Alex from the Rock – stock.adobe.com)

Hessen will für seine Landesverwaltung ein neues Videokonferenzsystem mit dem Namen HessenConnect 2.0 einführen. Dieses sei technisch auf dem aktuellsten Stand und sichere Daten bestmöglich ab, teilte ein Sprecher des Digitalministeriums in Wiesbaden auf Anfrage mit. Das neue System soll das bisherige bis 2026 ablösen. Dann sollen auch ein aktualisiertes Sicherheitskonzept und eine verbindliche Sicherheitsrichtlinie nach IT-Grundschutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veröffentlicht werden.

Der Lauschangriff eines russischen Nachrichtendienstes auf die Bundeswehr war zuletzt über Deutschland hinaus Thema gewesen. Dabei war eine Schaltkonferenz von vier hohen Offizieren der Luftwaffe abgehört worden, die über die Plattform WebEx miteinander gesprochen hatten.

Bis zur finalen Einführung von HessenConnect 2.0 soll ein Dokument zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden im Umgang mit Videokonferenzen herausgegeben werden, erläuterte der Ministeriumssprecher. Die Landesverwaltung nutze derzeit vorwiegend den Videokonferenzdienst Skype for Business, der datenschutzkonform bereitgestellt werde. WebEx werde lediglich probeweise in einem sehr geringen Umfang genutzt.

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