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Interdisziplinäre Teams
Gemischte Teams aus IT-Leuten, Entwicklern, Fachverantwortlichen und Anwendern haben sich bei der Entwicklung von Business-Applikationen bewährt. Auch in Barrierefrei-Projekten kann es sinnvoll sein, die eigentlichen Nutzer, eingeschränkt und nicht, in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Gerade behinderte Benutzer wissen sehr gut, wie man Herausforderungen im Alltag löst und können bei der „Übersetzung“ von Funktionen und Teilprozessen nützliche Ideen einbringen.
Scheuen Sie sich nicht davor, Experten hinzuzuziehen, wenn Sie nicht über detaillierte technologische Kenntnisse oder Erfahrung mit barrierefreier Software verfügen. Außerdem vermittelt Ihnen ein seriöser Partner Kontakt zu den Verantwortlichen in Referenzprojekten. Sprechen Sie mit den Kollegen und lernen Sie von ihren Herausforderungen. Denn selbst wenn alle Voraussetzungen gut sind, dauert es viele Tests und Iterationen, bis eine barrierefreie Bedienung steht.
Rechtliche Grundlage
Die „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ (kurz: Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0) sowie weiterführende Infos finden Sie online auf der entsprechenden Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
*Der Autor: Harald Griober ist zuständig für die Qualitätssicherung bei dem Hamburger Systemhaus IP Dynamics. Aktuell begleitet Harald Griober eine große deutsche Behörde dabei, ihr Skype-for-Business-basiertes Contact-Center für blinde und sehbehinderte Nutzer barrierefrei zu gestalten.
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