Kooperation beim Betrieb von IT-Technik im Vier-Länder-Verbund

Gemeinsame Erfahrungen nutzen

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Die Umsetzung des Vorhabens wude als länderübergreifendes Projekt vollzogen. Dazu wurde unter Mitwirkung der beteiligten Länder und Dataport eine Projektorganisation aufgesetzt und das Projekt in zwei Etappen bewältigt. In der ersten wurde abgeschlossen,

  • die Erarbeitung eines Staatsvertrages zwischen den beteiligten Ländern sowie parallel dazu
  • die Konzipierung und Bildung eines „Data Center Steuern“ aus dem in der Steuerverwaltung Mecklenburg-Vorpommern bereits vorhandenen EOSS-Steuerrechenzentrums.

In der zweiten Etappe von 2006 bis 2008 erfolgte die

  • Vorbereitung des neu gebildeten „Data Center Steuern“ und des Druckzentrums bei Dataport auf einen 4-Länder-Betrieb und die damit verbundene Übernahme der EOSS-Produktion der Länder HB, HH und S-H, sowie die
  • möglichst einheitliche Ausgestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation der Auftraggeberseite.
  • Zunächst wurde aus dem Steuerrechenzentrum in Rostock ein Data Center Steuern (DCS) gebildet, das danach auf der Basis des Staatsvertrages als organisatorische Einheit zum 1. Januar 2006 auf Dataport übertragen wurde. Dieses Data Center Steuern wurde dann in einem zweiten Schritt für die Übernahme der EOSS-Produktion der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein vorbereitet.

Für diese Überleitungsphase wurde eine neue Projektstruktur geschaffen, in der eine aus Vertretern aller Länder gebildete Koordinierungsgruppe die zentrale Verantwortung für die zeitnahe und vollständige Synchronisierung der technischen Anforderungen der Auftraggeber mit der Umsetzungsplanung im DCS wahrnimmt. Im Rahmen des Projektes wurden die Organisation, die Prozesse und Schnittstellen der Auftraggeber im Verhältnis zum Auftragnehmer Dataport gemeinsam auf der Basis der bereits vorgenommenen Aufgabenverteilung nach wirtschaftlichen Kriterien entwickelt. Dazu gehören die für den zentralen Verfahrensbetrieb geschaffenen einheitlichen Vereinbarungen für die vier Länder mit Dataport. Die Koordinierungsgruppe begleitete die Überleitung der Projektergebnisse in die Linienorganisation der Länder. Die Gruppe war die Projektinstanz, welche die gemeinsamen Strukturen der länderübergreifenden Verantwortungswahrnehmung gegenüber dem Dienstleister Dataport stabilisiert und ein effizientes Anforderungsmanagement in einer langfristigen Orientierung sichergestellt hat.

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