Finanzen, Steuern, Datenkompetenz Die Gewinner des Science Dialogs 2023

Von Chiara Maurer 1 min Lesedauer

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Seit Mai mussten die Finalisten des Science Dialog 2023 zittern. Am 19. Juni war es endlich soweit und das Publikum des diesjährigen Zukunftskongresses wählte die Gewinner.

Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt (m.) konnte den Wettbewerb für sich entscheiden. Hier mit Harald Felling, CEO bei ]init[ (l.), und Basanta E. P. Thapa, Geschäftsführer des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ) (r.)(©  Wegweiser Media Conferences GmbH / Jens Jeske)
Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt (m.) konnte den Wettbewerb für sich entscheiden. Hier mit Harald Felling, CEO bei ]init[ (l.), und Basanta E. P. Thapa, Geschäftsführer des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ) (r.)
(© Wegweiser Media Conferences GmbH / Jens Jeske)

Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg hat mit seinem Projekt „Quo vadis, Finanzverwaltung? Potenziale und Herausforderungen eines künftigen KI-Einsatzes“ den Science Dialog 2023 gewonnen. Schmidt konnte sich gegen zahlreiche Einreichungen und die vier anderen Finalisten durchsetzen und erhält 5.000 Euro Preisgeld.

Sein Projekt befasst sich mit der KI-basierten Entscheidungsunterstützung und Automatisierung von Vorgängen in der Steuerverwaltung. Künftig könnte diese eine zentrale Bedeutung bei der Überprüfung der Steuererklärung und der Steuerfestsetzung haben und so eine positive, tiefgreifende Veränderung des Besteuerungsverfahrens mit sich bringen.

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Platz zwei ging an das Projekt „Digitaltaugliches Steuerrecht“ von Chiara Endres von der LMU München und Kathleen Jennrich vom Bundesfinanzministerium. Bisher können Gesetzestexte nicht 1:1 in einen Code übersetzt werden, gleichzeitig werden jedoch Stimmen laut, die die Übersetzung menschenverständlicher Gesetze in eine maschinenverständliche Form fordern. Aus diesem Grund möchten die beiden durch ihr Projekt ein menschen- und maschinenverständliches Steuerrecht schaffen.

Den dritten Platz gewann das Team der Universität zu Lübeck mit dem BMBF-geförderten Projekt „Wie Verwaltungen die Datenkompetenz der Bürger*innen fördern können“. Unter dem Dach des Joint eGov und Open Data Innovation Lab werden dabei interaktive Anwendungen für eGovernment Services entwickelt, die Bürger und bürgerinnen nachvollziehbar machen, wie und wozu die öffentliche Verwaltung ihre persönlichen Daten nutzt.

In den nächsten Monaten erwartet die Gewinner publikumswirksame Interviews, Artikel und Vorträge in Fachmedien.

Partner des Wettbewerbs sind der Wegweiser und die ]init[ AG sowie das Nationale E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ).

Zukunftskongress 2023
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