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Ehrenamtliche bleiben nicht außen vor
Die Erfüllung der Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz in Deutschland können nur mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement erfüllt werden. SAFER trägt dazu bei, diesen Schutz der Gesamtbevölkerung sicherzustellen, indem es die Ausbildung der Führungskräfte auf eine neue technologische Ebene hebt. Damit reduziert sich die zeitliche Belastung der Ehrenamtlichen, da der Aufwand für Vorbereitung und Durchführung realitätsnaher Großübungen verringert werden kann. Ist doch allein in Rheinland-Pfalz – mit schätzungsweise 300 Führungskräften – bei einer flächendeckenden Nutzung bundesweit mit bis zu 5.000 Nutzern, jährlich zu rechnen.
Gleichzeitig gewinnt der Feuerwehr- und Katastrophenschutzdienst durch die Anwendung IT-gestützter Lehr- und Lernmethoden, die sich sowohl an eLearning-Konzepten wie auch an der Architektur moderner Computerspiele orientieren, gerade bei jungen Menschen an Attraktivität. Angesichts des demografischen Wandels sind diese Aspekte von großer Bedeutung, da es auch in Zukunft gilt, genügend junge Menschen für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz zu gewinnen.
Auch bei der Abschätzung, in welchem Maße die gesetzlicher Vorgaben für die Feuerwehr und den Rettungsdienst bei der Planung von Großprojekten (etwa Flughafen-, Verkehrstrassenbau) erfüllt werden, kann SAFER wichtige Erkenntnisse liefern. Mit der Software wird es möglich, typische Großschadensereignisse vorab durchzuspielen und die Anforderungen für eine schnelle und bestmögliche Hilfe zu beschreiben. Durch mehrfache Simulationsläufe lässt sich die Fehlerquote der handelnden Führungskräfte reduzieren. Zudem kann durch Erprobung von taktischen Varianten die sicherste, schnellste und wirtschaftlich sinnvollste Vorgehensweise gewählt werden.
Mit SAFER kann die Politik zudem bei künftigen Bauprojekten, Raumordnungsüberlegungen und anderen Vorhaben bereits im Vorfeld mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand die für die Sicherheit der Bevölkerung notwendigen Voraussetzungen ermitteln und optimieren.
Für Regionen, die vom demografischen Wandel erheblich betroffen sind, können zudem neue Sicherheitskonzepte erprobt und dem Bürger erklärt werden.
SAFER bietet die Flexibilität, jedes Schadenszenario den örtlichen Besonderheiten anzupassen. Dies gilt auch für die Fortschreibung der Sicherheitskonzepte bei veränderten Sicherheitsanforderungen oder neuen Bedrohungslagen, wie beispielsweise Terrorgefahr oder Amok-Lagen in Schulen. Der Anpassungsaufwand an neue Szenarien liegt aufgrund der komfortablen Softwareoptionen bei nur wenigen Stunden.
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