Auch wenn täglich von der Digitalisierung der Verwaltungen die Rede ist, nicht überall wurden bereits zahlreiche Digital-, Daten- und KI-Projekte umgesetzt. Daniel Szabo, CEO bei Körber Digital, weiß, worauf dabei zu achten ist.
Der Online-Dienst „Aufenthaltstitel“ aus dem OZG-Themenfeld „Ein- und Auswanderung“ ist bereits im Oktober 2020 in einigen Ausländerbehörden Brandenburgs als Pilot online gegangen – zunächst mit dem Antrag zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit als eine von insgesamt sechs Antragsstrecken zu dieser OZG-Leistung.
Datenmodelle sind die Währung der Zukunft. Im Zeichen der Transparenz und zur Schaffung neuer digitaler Möglichkeiten stellt das Bayerische Digitalministerium die öffentlichen Daten der Verwaltung und des Freistaats auf der neuen Plattform „Open Data Bayern“ zur Verfügung. Wie dadurch die Grundlage für neuartige Services geschaffen werden soll.
IT-Sicherheitsexperten schlagen Alarm wegen einer Schwachstelle, die auf breiter Front Server im Netz bedroht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzte am Samstag seine Warnstufe zu der Sicherheitslücke von Orange auf Rot hoch. Es gebe weltweit Angriffsversuche, die zum Teil erfolgreich gewesen seien, hieß es zur Begründung unter anderem. „Das Ausmaß der Bedrohungslage ist aktuell nicht abschließend feststellbar.“
Vor etwa 40 Jahren wurden die ersten PCs mit Festplatten ausgestattet – großen Laufwerken, die 20 Megabyte fassten. Die Technik schrumpfte schnell, während die Speicherkapazitäten kräftig zulegten. Die ganz kleinen Modelle sind inzwischen schon wieder vom Markt verschwunden, doch die Nachfrage nach mehr Kapazität ist ungebrochen. Aktuelle Festplatten bringen es auf bis zu 20 Terabyte.
Ein zeitgemäßer und funktionaler Internet-Auftritt ist in den Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0, von OZG-Umsetzung und der Single-Digital-Gatway-Verordnung der EU unverzichtbar geworden. Viele Kommunen sind jedoch bei Entwicklung und Betrieb ihrer Web-Angebote auf professionelle Dienstleister angewiesen. Unsere aktualisierte Top-10-Liste der Webservice-Anbieter hilft, sich einen Überblick zu verschaffen.
Der Haushaltsausschuss hat den Etat 2023 des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr verabschiedet. Änderungsanträge und Maßgabebeschlüsse der Opposition wurden abgelehnt.
Bislang gab es kaum Fortschritte bei der Nutzung des Online-Ausweises, das könnte sich jetzt ändern: Die Smart-eID soll bis Ende des Jahres kommen, die technische Entwicklung sei abgeschlossen, heißt es aus dem BMI. Woran es jetzt noch fehlt.
Der rechtsstaatliche Rahmen für die Digitalisierung nimmt langsam Gestalt. So hat das Bundeskabinett heute eine ganze Reihe entsprechender Gesetze verabschiedet. Darunter die zweite Fassung des Open-Data-Gesetzes und das Datennutzungsgesetz.
Bei der Jagd auf potenzielle Straftäter setzen immer mehr Länder auf die Polizei-Suchmaschine des US-Unternehmens Palantir. Das birgt Risiken auch für unbescholtene Bürger. Jetzt greift Karlsruhe ein.