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Beträchtliche Schäden durch Leistungsmissbrauch
Dass diese Regelungen nicht selten missbraucht und zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden, beweist die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik. 2011 konnten in rund 22.700 Fällen das Erschleichen von Leistungen und ein wissentlich herbeigeführter Betrug von Sozialversicherungsträgern festgestellt werden.
Zusätzlich verzeichnet die Statistik insgesamt 78.324 Straftaten gegen das Aufenthalts-, Asylverfahrens- und Freizügigkeitsgesetz der EU, wobei der Gebrauch von unrechtmäßig genutzten Aufenthaltstiteln (Visa) mit mehr als 7.900 Fällen zu Buche schlägt.
Welche Schäden dem Gemeinwesen durch diese Art des Missbrauchs entstehen, wird deutlich, wenn man zum Beispiel die vom deutschen Gesetzgeber vorgegebenen „Regelbedarfe“ für die Auszahlung von Arbeitslosengeld II (ALG2) und Sozialgeld betrachtet. „Im Falle von unberechtigten Inanspruchnahmen leiden vor allem die Kommunen, die auch für die Heiz- und Unterkunftskosten der Leistungsempfänger geradestehen müssen.
Setzt man diese Aufwendungen in Bezug zu den durchschnittlichen Kosten eines sicheren Dokumentenprüfsystems wird deutlich, dass sich schon bei nur einem aufgedeckten Fall von Identitäts- und Leistungsbetrug die Investitionen amortisieren“, begründet Brecht den aus seiner Sicht wachsenden Bedarf.
„Werden auf Basis einer gefälschten Urkunde staatliche Leistung bezogen, entstehen den Kommunen innerhalb eines Jahres Kosten, die in die Hunderttausende gehen.“
VISOCORE VERIFY – die effiziente Ausweisprüfung
Vor diesem Hintergrund bietet die Berliner Bundesdruckerei mit ihrem neuen VISOCORE-VERIFY-System jetzt eine speziell zugeschnittene Lösung an. Die kompakten Geräte, die problemlos in bestehende behördliche Infrastrukturen integriert werden können, ermöglichen eine einfache und sekundenschnelle Echtheitsprüfung von über 1.000 Dokumententypen (Pässe, ID-Karten, Personalausweise, Aufenthaltstitel und Visa) aus rund 160 Ländern.
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