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Städte wie das hessische Offenbach, bei denen VISOCORE-VERIFY-Geräte bereits im Einsatz sind, profitierten binnen kürzester Zeit von dem Verfahren, das für die Behördenmitarbeiter zusätzlich eine enorme Arbeitsentlastung darstellt. Neben den automatisch generierten Prüfberichten (PDF-Format), die auch für die digitale Archivierung genutzt werden können, gewinnen sie wertvolle Zeit, die bis dato für die manuelle Dokumentenanalyse oder turnusmäßige Schulungen eingesetzt werden musste.
Das sind Vorteile, die auch von Urkundenexperten wie Hauptkommissar Andreas Heuser, der als Dozent für Urkundendelikte an der Polizeiakademie Hessen tätig ist, bestätigt werden.
Er untersuchte mit VISOCORE VERIFY einen verdächtigen britischen Reisepass und konnte durch den technisch unterstützen Blick ins Innere des Dokumentenchips sekundenschnell feststellen, dass der Ausweis seit über einem Jahr abgelaufen war und ursprünglich einem zehnjährigen Kind gehört hatte. Die Fälscher hatten das Passfoto getauscht, den Namen verändert und das Ablaufdatum großzügig ins Jahr 2017 verlegt.
„Das war eine sensationell gute Arbeit. Wir hätten keine Chance gehabt, die Manipulationen mit bloßem Auge zu erkennen“, berichtet Heuser, für den die Nutzung moderner Dokumentenprüfsysteme längst zum Arbeitsalltag gehört.
„Unsere Aufgabe ist es, gesellschaftliche Schäden, die durch Fälschungsdelikte verursacht werden und die am Ende alle Bürger tragen, im Ansatz zu verhindern. Deshalb muss es unser Ziel sein, möglichst oft vor die Tat zu kommen und Fälschern und Betrügern immer einen Schritt voraus zu sein.“
Kosten sparen und Sicherheit gewährleisten
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bietet die Bundesdruckerei Behörden neue Komplettlösungen an. „Unser Gerät kann von der Polizei, dem Zoll, aber auch von Meldestellen und Ausländerbehörden, genutzt und als Stand-alone-Lösung oder systemintegriert in unterschiedlichen Fachverfahren betrieben werden. Gegen eine monatliche Gebühr liefern wir neben der Lösung jährlich bis zu zehn Softwareupdates, die nicht nur alle aktuellen internationalen Dokumente, sondern auch neueste Erkenntnisse zu bereits aufgedeckten Fälschungsmethoden beinhalten“, erläutert Björn Brecht.
„Wir wollen mit diesem Angebot auch in einzelnen Kommunen einen sinnvollen Beitrag zu mehr Sicherheit und Kosteneffizienz leisten.“
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