Best Practice Open Source in Chemnitz

Von Susanne Ehneß

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Rund 4.000 Menschen sind an 1.000 Standorten, vom Verwaltungs- und Bürgerzentrum bis hin zum Schulsekretariat und dem Handwerkerhof, für die Stadt Chemnitz tätig. Da bedarf es einer leistungsstarken IT, die sukzessive modernisiert wird.

Altes und neues Rathaus in Chemnitz
Altes und neues Rathaus in Chemnitz
(© ArTo - stock.adobe.com)

Im Rahmen ihrer Digitalen Agenda modernisiert die Stadt Chemnitz schrittweise alle geeigneten Dienstleistungen und Verwaltungsprozesse nach innen und außen. Eines der Anliegen ist digitale Souveränität. Und so bevorzugte die drittgrößte Stadt Sachsens für ihr neues IT-Servicemanagement-System eine Open-Source-Lösung.

„Uns war von Beginn an klar, dass das neue System auf Open Source basieren sollte. Ein offener Quellcode steht nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Transparenz und digitale Souveränität“, erläutert IT-Architekt Daniel Grobe, der das Servicemanagement bei der Stadt koordiniert. „Der Austausch zwischen Entwicklern und Community sorgt für Wissensaustausch, und Fehlerquellen lassen sich sehr schnell beheben“, so Grobe.

Für die Modernisierung entschied sich Chemnitz für die Lösung „KIX Pro“, die von dem ebenfalls in Chemnitz ansässigen Unternehmen cape IT entwickelt wird. Seit zwei Jahren ist die Software nun im Einsatz und wird von allen Mitarbeitern der Verwaltung für IT-Störungsmeldungen und Service-Aufträge genutzt. Durch das Ticketsystem und mithilfe definierter Arbeitsabläufe können die IT-Spezialisten rasch alle Aufträge abarbeiten. Zudem verwalten sie mit KIX die gesamte IT-Ausstattung wie Computer, Telefone, Software, Technik und Ressourcen.

Auch die Bürger selbst profitieren vom neuen System. Mit KIX werden bestimmte Anliegen der Bürger als Ticket erfasst und bearbeitet, wobei der Bearbeitungsstatus jederzeit aktuell und transparent einsehbar ist. Die Kommunikation erfolgt automatisiert, was die Mitarbeiter der Stadt entlastet und die Bearbeitungszeit reduziert. Dieser Aspekt kam der Stadt auch während der Corona-Pandemie zugute: Entlastung der Hotline, leichtere Kommunikation, bessere Aufgabenverteilung zwischen den Teams, automatisierte Dateneingabe.

Daniel Grobe
Daniel Grobe
(© Stadt Chemnitz)

Daniel Grobe ist mit den Funktionen der neuen Lösungen zufrieden und plant die Erweiterung auf andere Bereiche der Stadtverwaltung: Personalservice, Beschaffung, Fuhrparkmanagement und Hausmeisterdienste.

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