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Frei verfügbare Verwaltungsdaten
Allerdings, so die Autoren der Studie, werde bestimmten Datenbeständen bei Bund, Ländern und Kommunen bisher zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. „Eine Aufbereitung und die frei zugängliche Bereitstellung bestehender Daten eröffnen vielfältige Ansätze zu deren Weiterverwertung. Zusätzlich können so Impulse zur Öffnung von Staat und Verwaltung, zu mehr Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit sowie zur Innovation und Wirtschaftsförderung gesetzt werden.“
Die Open-Data-Bewegung hinterfrage daher bisherige Veröffentlichungsprozesse im Öffentlichen Sektor dahin gehend, ob diese nicht noch bürger- und unternehmensfreundlicher gestaltet werden könnten.
Ergäben sich doch schon jetzt für die Bürger der T-City-Pilotgemeinde Friedrichshafen, so von Lucke in seiner Untersuchung, konkrete Anwendungsmöglichkeiten auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Stadtebene.
„Bund, Länder und Kommunen könnten ihre Haushaltspläne visualisieren und tagesaktuell frei zugänglich machen, um Bürger zu informieren, was mit Steuergeldern passiert. Lokalpolitische Impulse ergeben sich aus einem freien und offenen Zugang zu Fahrplandaten, Zug- und Flugbewegungen, Straßenverkehrsdaten, Polizeiberichten, Umweltdaten, Geodaten, Prüfberichten, Wahlergebnissen, Ratsinformationen und Bebauungsdaten. Ein freier Zugang zu den Bildungssendungen von Hörfunk und Fernsehen fördert zudem die Wissbegierde und das Bildungsniveau von Kindern und Jugendlichen“, so von Lucke.
Und weiter: „Erst im Sommer des vergangenen Jahres hat die Bundesregierung in ihrem Programm die Öffnung von Staat und Verwaltung zu einem der wichtigen Projekte der Verwaltungsmodernisierung erklärt. Teilweise sind Datenbestände der Verwaltung bereits als Rohdaten oder in aufbereiteter Form frei zugänglich. Mit technischen und organisatorischen Maßnahmen kann die Aufbereitung, die Datenbereitstellung und deren Weiternutzung und Weiterverwertung verbessert werden. Die Gesellschaft profitiert von der Offenheit und Transparenz durch frei zugängliche Daten, denn diese stärken das Vertrauen der Bevölkerung und der Wirtschaft in Staat und Verwaltung.
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