Kooperation mit govdigital Niedersachsen forciert Bereitstellung kommunaler Online-Leistungen

Von Natalie Ziebolz 1 min Lesedauer

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Rund 300 OZG-Leistungen liegen in der Verantwortung der Kommunen. Doch die Umsetzung stockt an vielen Stellen. Durch eine Kooperation mit govdigital hofft Niedersachsen nun, die Bereitsstellung der Onlinedienste zu beschleunigen.

Niedersachsen CIO Dr. Horst Baier: „Mit der Beauftragung der govdigital gelingt es uns, alle relevanten niedersächsischen IT-Dienstleister ins Boot zu holen und gemeinsam die Digitalisierung in den Kommunen voranzubringen.“(Bild:  Bussarin – stock.adobe.com)
Niedersachsen CIO Dr. Horst Baier: „Mit der Beauftragung der govdigital gelingt es uns, alle relevanten niedersächsischen IT-Dienstleister ins Boot zu holen und gemeinsam die Digitalisierung in den Kommunen voranzubringen.“
(Bild: Bussarin – stock.adobe.com)

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat eine Kooperation mit govdigital ins Leben gerufen, um die Digitalisierung der kommunalen Verwaltungsleistungen voranzutreiben. Konkret soll es den Kommunen dadurch ermöglicht werden, künftig noch mehr Verwaltungsvorgänge – insbesondere die EfA-Leistungen – digital anzubieten. Dazu zählen etwa KfZ-Anmeldungen, Baugenehmigungen und Wohnsitzummeldungen.

Fahrplan zur Umsetzung

Zunächst konzentrieren sich die Bemühungen auf die sogenannten Fokusleistungen wie Wohn- und Elterngeld. Bis Ende Juni entwickeln die Beteiligten ein Vorgehensmodell zur effizienten und ressourcenschonenden Bereitstellung dieser Leistungen. Anschließend folgt bis Jahresende die erste Anbindungsphase, in der die Leistungen in den Kommunen integriert werden. Govdigital fungiert dabei als Generalunternehmer die Koordination der niedersächsischen IT-Dienstleister. Das Land Niedersachsen hingegen übernimmt die Betriebskosten der Leistungen und erhofft sich dadurch ein großes Interesse der Kommunen. Ab 2025 soll das Modell in dauerhafte Strukturen überführt werden, die in enger Kooperation mit den niedersächsischen IT-Dienstleistern stehen.

„Wir erhoffen uns hierdurch leistungsfähige Strukturen, die die schrittweise Einführung von Online-Diensten in den niedersächsischen Kommunen deutlich vereinfachen und beschleunigen“, so Dr. Horst Baier, CIO des Landes Niedersachsen.

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