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Guter Nutzen auf vielen Ebenen in Köln
Ebenfalls im Rheinland auf Modernisierungskurs ist das Erzbistum Köln. Im größten deutschen Bistum ist die Umstellung auf die Doppik ein wichtiger Bestandteil der Gesamtstrategie, die unter dem Schlagwort „Zukunft heute“ die Handlungsfähigkeit der Kirche nachhaltig stärken will. Der Produktivstart erfolgte in zwei Phasen.
Zunächst im Januar 2008 in der Diözesanverwaltung, ein Jahr später in der Fläche bei den Kirchengemeinden. Der Nutzen des neuen doppischen Systems zeigt sich auf vielen Ebenen. Pfarrer und Kirchenvorstände erhalten heute die für sie relevanten Informationen – beispielsweise die aktuelle Vermögensübersicht – schneller als noch im kameralen Altsystem. Aufgrund der Online-Verbuchung stehen die Informationen ad hoc bereit. Und damit die Mittel der Kirchengemeinden besser disponiert werden können, ist ein aktueller Zugriff auf übergreifende Auswertungen (Soll-Ist-Stand) über die gesamte Kirchengemeinde sowie getrennt nach Einrichtungen möglich.
Anders als bisher sorgt die integrierte Datenhaltung dafür, dass Buchungen und Zahlungen erstmalig auf einem Bericht ausgewiesen werden können. Als Dienstleister für die Kirchengemeinden profitieren die Rendanturen besonders von der einheitlichen Datenbasis. Da die Daten stets aktuell sind, erhalten sie wesentliche Informationen in Bezug auf das laufende Vermögen und können die Liquidität besser steuern – unter Berücksichtigung getroffener Mitteldispositionen.
Der schnelle Zugriff auf Auswertungen jeder Art ermöglicht ein bedarfsgerechtes Controlling, wenn es beispielsweise darum geht, Fremdkapital klar auszuweisen oder Verbindlichkeiten zu prüfen. Inbegriffen ist eine integrierte Projektverwaltung (auch überjährig), beispielsweise für Baumaßnahmen, wie die Sanierung einer Kindertagesstätte. Die Budgets lassen sich mittelgenau führen und überwachen. Dazu reduzieren sich Buchungsaufwände, da wesentliche Informationen jetzt anhand von Kostenstellen und Projekten dargestellt werden können.
Weitere Beispiele
Die Gläubigen erwarten einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Steuergeldern. Landauf und landab ist die Modernisierung im Finanzwesen bei den Kirchen weit fortgeschritten. Die drei Beispiele bilden dabei nur einen kleinen Ausschnitt. Die Mach AG führte und führt ein auf die spezifischen Belange von Kirchen angepasstes doppische Finanzwesen auch bei den Bistümern Essen und Paderborn, beim Erzbistum München und Freising sowie den evangelischen Kirchen von Westfalen und Kurhessen-Waldeck ein. Die Erfahrungen zeigen, dass sich der Ressourceneinsatz auf Grundlage der betriebswirtschaftlichen Instrumente besser steuern lässt. Kostentransparenz und Kostenbewusstsein verändern sich nachhaltig.
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