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Zweifache Rechnungslegung in Württemberg
Sowohl bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Evangelischen Landeskirche im Rheinland als auch beim Erzbistum Köln wurden diese Basisanforderungen bei der Einführung Neuer Steuerungssysteme berücksichtigt. Wenn auch mit verschiedenen Ausprägungen. So haben sich die Württemberger Katholiken für einen Ansatz entschieden, der weit über einen reinen Umstieg von der Kameralistik auf die kaufmännische Buchführung, die Doppik, hinausgeht.
Mit Unterstützung der Mach-Software kann die Diözese sowohl doppisch als auch kameral Rechnung legen. Somit verfügt die Verwaltung einerseits über die notwendigen betriebswirtschaftlichen Steuerungsmechanismen nach innen. Andererseits kann sie den kirchlichen Gremien den Jahresabschluss weiterhin in der gewohnten Form einreichen.
Organisatorisch setzt das Bistum Rottenburg-Stuttgart auf eine zentrale Buchhaltung am Standort Rottenburg. Zudem hat die Verwaltung zahlreiche Verfahrensabläufe umgestellt. Die Anordnungs- und Bewirtschaftungsbefugnis der verschiedenen Haushalts- und Kostenstellen wurde in die einzelnen Fachbereiche verlagert. Basis dieser Veränderungen war eine sogenannte Prozessflussanalyse. Deren Ergebnisse sind in ein Konzept für das Rechnungswesen sowie ein Pflichtenheft für die künftigen Systemanforderungen eingeflossen.
Grundvoraussetzung hierbei war unter anderem eine vollständige Überarbeitung des Haushaltsstellen-, Kostenstellen- und Kontenplanes. Heute arbeiten rund 300 Personen in den unterschiedlichsten Einrichtungen mit der integrierten Software. Hierzu zählen Internate, Schulen, Hochschulgemeinden, Tagungshäuser, Familienerholungsheime, Jugendhäuser sowie etwa 50 rechtlich selbstständige Einrichtungen wie die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, der Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart, der Frauenbund, das Bildungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. oder die Stiftung Sankt Martinus.
Dem Bischöflichen Ordinariat stehen umfassende Informationen zur Verfügung, die eine zielgerichtete Steuerung ermöglichen.
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