Nordrhein-Westfalen schließt weiteren Lizenzvertrag mit GovRadar Landesbehörden in NRW erhalten KI-Unterstützung bei der Vergabe

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Nordrhein-Westfalen beschleunigt und vereinfacht die Vergabe mit Hilfe einer KI-gestützten Software – nach den Kommunen können jetzt auch Landesbehörden und -unternehmen auf die Anwendung zugreifen.

Die KI-gestützte Software setzt bereits bei der Vergabevorbereitung an und hilft bei der Markterkundung.(Bild:  Din Nasahrudin - stock.adobe.com / KI-generiert)
Die KI-gestützte Software setzt bereits bei der Vergabevorbereitung an und hilft bei der Markterkundung.
(Bild: Din Nasahrudin - stock.adobe.com / KI-generiert)

Oft werden Leistungen zunächst für die Landesbehörden zur Verfügung gestellt und dann erst in den Kommunen ausgerollt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dagegen im April über einen Rahmenvertrag allen 427 Kommunen den Einsatz der KI-basierten Software des Start-ups GovRadar für die Vergaben ermöglicht.

Inzwischen hätten bereits 166 Kommunen die Kommunallizenz beantragt, 2.140 Lizenzen an Mitarbeitende seien ausgestellt, berichtet Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Jetzt folgte der nächste Schritt: Ab sofort können auch alle Dienststellen des Landes die Software nutzen. „Nachdem wir mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Vergabeverfahren in unserem Kommunen erfolgreich beschleunigt haben, machen wir jetzt bei allen Behörden und Unternehmen des Landes noch einmal Tempo“, so Sieveke.

Die cloudbasierte Software ermöglicht eine digitalisierte Markterkundung, basierend auf einer regelmäßig aktualisierten Datenbank mit „Millionen von Referenzprodukten“. Sie unterstützt, auch mittels KI, bei der Erstellung vergaberechtskonformer Ausschreibungen und automatisiert wiederkehrende Aufgaben. Erwartet werden mehr Transparenz und vor allem schnellere Bearbeitung.

Damit entstehe erstmals ein digitaler Standard für die Ausschreibung in einem Flächenland, konstatiert das Ministerium. Sascha Soyk, Gründer und Geschäftsführer von GovRadar sieht es als ein „Beispiel für strategische Verantwortung im föderalen Staat. Ein Ministerium prüft zentral, ermöglicht allen Kommunen und Ministerien den Zugang und schafft damit einen SaaS-Standard, der Verwaltung handlungsfähig hält.“

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