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Mehr noch behindere jedoch die häufig unzureichende Integration von Technik, Organisation und Fachbereichsinteressen bei gemeinsamen Projekten den Aufbau ganzheitlicher Lösungsansätze. Für Lahmann ergibt sich daraus der Schluss: „Dabei sind die wesentlichen Herausforderungen für die Verwaltung nur durch ganzheitliche Konzepte in den Griff zu bekommen. Die Globalisierung und damit der erhöhte Wettbewerbsdruck auf die EU und ihre Mitgliedsstaaten, der nachhaltige Umgang mit Ressourcen, der bevorstehende soziodemografische Wandel in der Bevölkerung und ein sich wandelndes Anspruchsdenken bei Bürgern und Unternehmen gegenüber ihrem Staatsapparat liefern Herausforderungen für die Verwaltung, die keiner der genannten Bereiche alleine meistern wird. Nur in einer engen Verzahnung von Forschung, Technik, Organisation und Fachbereich lassen sich die Herausforderungen in interdisziplinären Teams erfolgreich meistern.“
Für Giso Schütz, Vizepräsident des Bundesverwaltungsamtes, stellt sich die Sache ebenso dar: „Die Bevölkerung und damit auch die Belegschaften in den Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes stehen vor erheblichen Veränderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel. Gleichzeitig steigen die Anforderungen von Politik und Gesellschaft an die Dienstleistung der Öffentlichen Verwaltung und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel stagnieren oder sind gar rückläufig. Die sich aus beiden Aspekten ergebenden strukturellen Herausforderungen sind nur durch Bündelungsmaßnahmen und übergreifenden IT-Einsatzes lösbar.“
Welche Rolle der eGovernment Summit in diesem Veränderungsprozess spielen kann und muss, wird von den Teilnehmern aus der Verwaltung zwar unterschiedlich, doch rundum positiv gesehen.
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