Integration von Flüchtlingen

Klassenraum-Management für Kommunen

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

Organisation des Sprachunterrichts

Die Organisation des Sprachunterrichts für Migranten lässt sich grob in zwei Bereiche gliedern. Bildungsangebote für Erwachsene und für junge Flüchtlinge. Für die Integration von Flüchtlingskindern hat zum Beispiel das Land Baden-Württemberg früh und umfassend Strukturen und Prozesse geschaffen sowie Lehrer eingestellt. Doch auch dort zeigt sich das Ressourcenproblem.

Integration und Sprachunterricht von Flüchtlingskindern am Beispiel Baden-Württemberg

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg hat von Ende 2014 bis Anfang 2016 insgesamt 2.200 spezielle Klassen geschaffen. Die Schüler lernen dort intensiv Deutsch, damit sie relativ schnell in den Regelschulen aufgenommen werden können.

In den Kommunen werden die Kinder und Jugendlichen in speziellen Klassen unterrichtet. An den allgemeinbildenden Schulen sind das Vorbereitungsklassen, an den beruflichen Schulen die VABO-Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf ohne Deutschkenntnisse) Im Schuljahr 2015/2016 sind mehr als 1.800 Vorbereitungs- und 460 VABO-Klassen gebildet worden. In Baden-Württemberg besuchen rund 30.000 Schüler eine Vorbereitungsklasse und rund 7.700 Schüler eine VABO-Klasse.

Lücken schließen

Da für den Unterricht (DaZ) beziehungsweise (DaF) in Baden-Württemberg bislang zu wenige Lehrkräfte an den Pädagogischen Hochschulen ausgebildet waren, wurden intensive Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer gestartet, um diese Lücke zu schließen. So erhielten an den Berufsschulen rund 1.800 Lehrer eine Fortbildung. Zugleich erhalten nun alle neuen Lehramtsstudenten eine Ausbildung für DaZ/DaF. Darüber hinaus wurden 562 Lehrer bis zum Schuljahr 2015/2016 neu eingestellt. Ferner versucht man, auch pensionierte Lehrer zu reaktivieren und als Vertretungskraft für den Unterricht zu gewinnen. Schließlich sind Ende 2015 per Nachtragshaushalt noch einmal weitere 600 Lehrerstellen für den Unterricht von Flüchtlingskindern und Jugendlichen geschaffen worden.

Unterrichtsbegleitender Einsatz

Um Teile des Unterrichtsprogramms, wie etwa den Sprachunterricht, effektiver gestalten zu können, setzen Schulen und Bildungseinrichtungen weltweit auf technische Unterstützung. Der unterrichtsbegleitende Einsatz von Klassenraum-Management-Lösungen hat den Vorteil, dass damit sowohl Lehrkräfte und Dozenten entlastet werden als auch die Qualität des Unterrichts gesteigert wird, wobei wichtig ist, dass sie einfach zu bedienen und flexibel einsetzbar sind.

Hintergrund: Klassenraum-Management-Software

Mit Klassenraum-Management-Software können Lehrkräfte die Computerarbeit aller Schüler gleichzeitig von ihrem eigenen Bildschirm aus beobachten und ein Auge auf die gesamte Klasse haben. Sie können die Schüler bei der Computernutzung individuell betreuen und mit ihnen von Bildschirm zu Bildschirm kommunizieren. Über den Einsatz von Internetsperren oder -filter lässt sich verhindern, dass die Schüler online Zeit verschwenden oder unangemessene Websites besuchen. Werkzeuge zur Entwicklung effektiver Klassenraum-Management-Strategien ermöglichen es den Lehrern, sich ganz auf das Unterrichten zu konzentrieren.

Die Lösungen, wie sie zum Beispiel Netop mit Vision Pro anbietet, werden weltweit von mehr als sechs Millionen Lehrkräften, Schülern und Studenten genutzt. Eine in den USA im Jahr 2012 erhobene Studie hat festgestellt, dass der Unterricht mit diesen Tools erwiesenermaßen zu einer messbaren Steigerung der Leistung bei den Schülern führt. Die Schüler können Konzepte schneller verstehen und Gelerntes mit der Zeit besser verinnerlichen, so dass sie sich bis zu einer Notenstufe verbessern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter.

(ID:44338973)