Digitalpakt Schule KISA startet Ticketsystem für Schulen und Verwaltungen

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Schluss mit IT-Chaos an Schulen. Das neue SaaS-Ticketsystem von KISA verspricht strukturierte Prozesse, transparente Kommunikation sowie planbare Kosten.

Das Ticketing in Schulen ist verwaltungstechnisch herausfordernd und oftmals hinsichtlich der Compliance für alle Beteiligten ein mittlerer bis großer Albtraum. In Sachsen bietet KISA nun eine maßgeschneiderte Lösung dafür an.(Hathairat - stock.adobe.com)
Das Ticketing in Schulen ist verwaltungstechnisch herausfordernd und oftmals hinsichtlich der Compliance für alle Beteiligten ein mittlerer bis großer Albtraum. In Sachsen bietet KISA nun eine maßgeschneiderte Lösung dafür an.
(Hathairat - stock.adobe.com)

Die Digitalisierung der Schullandschaft erhält in Sachsen neuen Schub. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) hat nach erfolgreichem Projektabschluss sein speziell für Bildungseinrichtungen entwickeltes Ticketsystem KISA.ServiceCenter in den Regelbetrieb überführt. Die Stadt Pirna macht als Pionierin den Anfang und demonstriert, wie standardisierte IT-Service-Management-Prozesse auch im kommunalen Schulkontext funktionieren können.

Das mehrjährige Förderprojekt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus war seinerzeit eine direkte Antwort auf die Herausforderungen des Digitalpakts Schule. Bereits 2019 erkannten sächsische Kommunen den notwendigen Handlungsbedarf bei der IT-Betreuung ihrer Bildungseinrichtungen. Eine Initiative der Stadt Plauen führte 2021 zu einem gemeinsamen Projektantrag, den KISA zusammen mit dem Softwarehersteller OMNINET im Nachgang umsetzen konnte.

Die Entwicklung erfolgte nach bewährten ITIL-Best-Practice-Prozessen und wurde iterativ mit den beiden Pilotkommunen Pirna und Plauen sowie weiteren Partnerstädten wie etwa Aue-Bad-Schlema, Freiberg, Limbach-Oberfrohna oder Radeberg getestet und kontinuierlich angepasst. „Die Pilotierung mit Pirna hat gezeigt, dass ITIL-basierte Standards auch im kommunalen Schulkontext funktionieren – vorausgesetzt, sie werden praxisnah adaptiert“, erklärt Projektleiterin Katrin Simoneit von KISA.

Die Lösung wurde vollständig als Software-as-a-Service konzipiert. Sie schafft einen zentralen Eingangskanal für alle Service- und Supportanfragen und ist dabei vom Kommunikationsweg völlig losgelöst. Alle eingehenden Meldungen werden priorisiert, mit relevanten Standort- sowie Gerätedaten angereichert und den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugewiesen.

Die SaaS-Architektur ermöglicht hier eine skalierbare Nutzung. Jeder Schulträger arbeitet im gemeinsamen System, sieht jedoch dank rollen- und berechtigungsbasierter Datentrennung ausschließlich seine eigenen Informationen. Dies führe zu planbaren Kosten und reduziere individuell anfallende Investitionen in digitale Infrastruktur, betont ein Projektverantwortlicher. Interoperable Schnittstellen würden darüber hinaus die Integration in die bereits bestehenden Support- und Verwaltungsprozesse des jeweiligen Schulträgers ermöglichen.

Das System bietet klare Kommunikationswege zwischen Schule, Schulträger und IT-Dienstleister sowie ein ITIL-konformes Incident- und Request-Management. Die Kostenstruktur des Ticketsystems ist transparent gestaltet. Nach der Einrichtung fallen lediglich Kosten für Nutzerlizenzen sowie ein monatlicher Preis pro Agent an. Die Verwendung des Self-Service-Portals ist hingegen kostenfrei möglich.

Das KISA.ServiceCenter steht ab sofort allen Schulträgern und kommunalen Verwaltungen in Sachsen zur Verfügung. Interessierte können sich direkt an KISA wenden, um von den Erfahrungswerten der Pilotkommunen zu profitieren.

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