Künstliche Intelligenz

KI unterstützt in der Landesvermessung

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Das KI-Team soll auch weiterhin bestehen bleiben. Bostelmann: „Die KI-Gebäudeerkennung ist kein Projekt, sondern ein Produkt, welches weiterentwickelt und dauerhaft betrieben und angeboten wird. Mit der aufgebauten Kompetenz im Bereich KI wird das Team in Zukunft wertvolle Geo­informationen aus Fernerkundungsdaten auch für andere Anwendungen gewinnen.“

Mit der Anwendung „KI-Gebäudeerkennung“ werden ­automatisch neue Gebäude gefunden.(©  LGLN)
Mit der Anwendung „KI-Gebäudeerkennung“ werden ­automatisch neue Gebäude gefunden.
(© LGLN)

Ein weiteres Projekt, an dem bereits gearbeitet wird, ist die Erkennung versiegelter Flächen, zudem habe man „fertige Prototypen im Bereich der Waldschaden-Erkennung und der Klassifikation von 3D-Punktwolken.“

Austausch mit anderen Bundesländern

Laut Bostelmann wurde die KI-Gebäudeerkennung so entwickelt, dass sie auch in anderen Bundesländern eingesetzt werden kann. „Es gibt großes Interesse aus einigen Bundesländern, und Gespräche über mögliche Verwaltungsvereinbarungen wurden bereits ­geführt“, sagt er. „Für fünf andere Bundesländer wurde die KI bereits auf Testdaten angewendet.“

„Wir sind über unterschiedliche Projektgruppen im regelmäßigen Austausch über solche Web-Services, die dezentral von überall nutzbar sind“, sagt Bostelmann. „Insbesondere die AdV-Projektgruppe Cloud-Computing untersucht, inwieweit Web-Services nach dem Einer-für-Alle (EfA)-Prinzip entwickelt und betrieben werden können. Andere Bundesländer entwickeln z.B. KI-Lösungen für die automatisierte Aktualisierung der Landbedeckung oder die Erkennung von Baumarten.“

Freie und offene Geodaten, die über geeignete Schnittstellen verfügbar seien, sowie Open-Source-Software und skalierbare Cloud-Infrastrukturen würden es in Zukunft erlauben, KI-Anwendungen zu skalieren und diese ohne großen Aufwand auf große Gebiete und viele Themen anzuwenden.

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