Kooperationsvereinbarung geschlossen BSI und Bayern kooperieren bei Cybersicherheit

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Das BSI wird künftig bei der Cybersicherheit mit Bayern zusammenarbeiten und hat dazu eine Kooperationsvereinbarung mit dem bayerischen Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik geschlossen.

Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister; Claudia Plattner, BSI-Präsidentin; Bernd Geisler, Präsident LSI, Martin Schöffel, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (v. l. n.r.)(Bild:  BSI)
Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister; Claudia Plattner, BSI-Präsidentin; Bernd Geisler, Präsident LSI, Martin Schöffel, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (v. l. n.r.)
(Bild: BSI)

„Angreifer im digitalen Raum kennen weder Landes- noch Ländergrenzen“ – daran erinnerte BSI-Präsidentin Claudia Plattner beim Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem Freistaat Bayern, vertreten durch das bayerische Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI). Um den von diesen Angreifern ausgehenden Gefahren wirkungsvoll zu begegnen, sei es „von entscheidender Bedeutung, dass relevante Akteure vertrauensvoll, pragmatisch und auf Augenhöhe ihre Kompetenzen bündeln", so Plattner weiter. „Daher freut es uns sehr, dass das LSI mit seiner herausragenden Expertise eine engere Kooperation mit dem BSI anstrebt und so den Bund-Länder-Zusammenhalt stärkt.“

Im Fokus der Zusammenarbeit, die sich auf drei Kooperationsfelder erstreckt, soll der Austausch von Erfahrung und Expertise stehen. Dazu haben die Seiten regelmäßige Treffen auf Leitungsebene, Informationsveranstaltungen des BSI sowie gegenseitige Hospitationen vereinbart, um, wie es heißt „gemeinsam die Informationssicherheit in der Künstlichen Intelligenz (KI) und beim Cloud Computing voranzubringen“.

Bund-Länder-Zusammenarbeit in der Cybersicherheit

Das BSI arbeitet im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen bereits mit den Ländern Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen, Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zusammen.

„Mit dem LSI will Bayern nicht nur den immer raffinierteren Angriffsmethoden einen Schritt voraus sein, sondern auch einen Beitrag zur Cybersicherheit in ganz Deutschland leisten“, erklärte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Als Ziel definierte er den konsequenten Schutz der staatlichen IT-Systeme und die bestmögliche Unterstützung der Kommunen und insbesondere der öffentlichen Betreiber kritischer Infrastruktur. „Ich freue mich, dass der Freistaat Bayern seinen langjährigen Erfahrungsschatz im LSI zur Verbesserung der IT-Sicherheit im gesamten Bund teilen kann. Zugleich profitieren wir von der engen Zusammenarbeit mit dem BSI - eine Win-Win-Situation für beide, vor allem zum Schutz der Daten unserer Bürgerinnen und Bürger!", so Füracker.

Auch LSI-Präsident Bernd Geisler betonte die besondere Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit dem BSI. Das LSI arbeite bereits seit vielen Jahren mit Bund und Ländern im Bereich IT-Sicherheit zusammen, von den Erkenntnissen des LSI, zum Beispiel im Bereich der Angriffserkennung, profitierten Partner in ganz Deutschland.

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