„Aufenthalt Digital“ KI-Einsatz in Ausländerbehörden

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Der OZG-Dienst „Aufenthalt Digital“ wurde um eine KI-Komponente erweitert, die nun bundesweit getestet wird.

Künstliche Intelligenz wird im OZG-Dienst „Aufenthalt Digital“ getestet.(Bild:  KI-generiert)
Künstliche Intelligenz wird im OZG-Dienst „Aufenthalt Digital“ getestet.
(Bild: KI-generiert)

Der bundesweit eingesetzte Online-Programm „Aufenthalt Digital“ wurde um eine KI-Komponente erweitert, die nun getestet wird. Die Pilotbehörden kommen aus Leipzig, Lörrach, Hildesheim, Fürth, Offenbach sowie aus den Landkreisen Dachau, Dahme-Spreewald und der Region Hannover. Die KI-Komponente wird gemeinsam mit der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) realisiert.

Ursprünglich wurde der OZG-Dienst in Brandenburg entwickelt. „Mit dem Programm ‚Aufenthalt Digital‘ verantwortet das Innenministerium ein bundesweit sehr erfolgreiches und anerkanntes Programm“, freut sich Brandenburgs Innenstaatssekretär Dr. Johannes Wagner. „Mit dem Projektstart der KI-Komponente wollen wir nun einen weiteren Beitrag dazu leisten, die Ausländerbehörden in Brandenburg und in anderen Bundesländern zu unterstützen.“ Ziel sei es, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Online-Antragstellung auf unvollständige Anträge, falsche oder widersprüchliche Dokumente und Angaben hinzuweisen. „Dadurch soll der behördenseitige Aufwand für das Nachfordern von Unterlagen spürbar reduziert werden“, erklärt Wagner.

„Aufenthalt Digital“ umfasst zehn Online-Dienste, mit deren Hilfe bei den Ausländerbehörden Aufenthaltstitel für verschiedene Aufenthaltszwecke und -gründe sowie weitere aufenthaltsrechtliche Leistungen online beantragt werden können. Die KI-Komponente soll zunächst in den Online-Diensten „Erwerbstätigkeit“, „Ausbildung, „Familiennachzug“ und „Niederlassungserlaubnis“ pilotiert und dann sukzessive auch in die anderen Dienste integriert werden.

Die Nutzung des KI-Tools ist freiwillig. Eine Vorentscheidung oder Beeinflussung der Behördenentscheidung durch die KI finde nicht statt.

Ziel des nun gestarteten Pilotprojekts sei, die KI-Komponente auch allen anderen nachnutzenden Ausländerbehörden noch in diesem Jahr zur Verfügung zu stellen.

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