Neuer CDO von Berlin
„Ich werde nicht halbfertige Software auf Rechnern verteilen“

Von Johannes Kapfer 7 min Lesedauer

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Matthias Hundt ist seit dem 18. März Berlins neuer Staatssekretär für Digitalisierung und CDO. Der Dresdner Unternehmer hat von Vorgängerin Martina Klement ein sehr gut strukturiertes Haus übernommen – und vom ersten Tag an ein Tempo vorgelegt, das in der Hauptstadt für Aufsehen sorgt. Im Interview spricht er über seine Bestandsaufnahme, den Restrukturierungsplan fürs ITDZ, die Causa E-Akte und die Frage, warum Digitalisierung kein Parteibuch kennt.

Seit 18. März ist Matthias Hundt Berlins neuer Staatssekretär für Digitalisierung und CDO.(Bild:  Senatskanzlei Berlin)
Seit 18. März ist Matthias Hundt Berlins neuer Staatssekretär für Digitalisierung und CDO.
(Bild: Senatskanzlei Berlin)

Als Matthias Hundt Mitte März seinen Dienst in der Berliner Senatskanzlei antrat, rechneten viele Beobachter mit einem Kulturschock. Ein Unternehmer aus der sächsischen Digitalwirtschaft, der plötzlich die Verwaltungsdigitalisierung einer 3,8-Millionen-Metropole verantwortet – das klang nach Reibung. Doch Hundt überrascht mit einer Bestandsaufnahme, die so gar nicht zum chronischen Berlin-Bashing passt:

„Alle Vorurteile, die man gegenüber der Bundeshauptstadt hegt, stimmen in der Form eigentlich nicht. Berlin hat schon über 450 Behördenleistungen digitalisiert. Das muss man in anderen Bundesländern durchaus erst einmal suchen.“

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