IDC Smart Cities Benchmark 2012

Hansestadt Hamburg belegt ersten Platz im Smart City Ranking

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Smart Services

Eine für eGovernment gleichfalls interessante Bewertungsdimension ist der Bereich Smart Services. Dieser setzte sich aus den Kriterien öffentliche Sicherheit, Notfalldienste und fortschrittliche Dienstleistungen zusammen. Diese Felder vereinen laut Studie unterschiedliche Dienstleistungen, deren Gemeinsamkeit in ihrer Entwicklung auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien liegt.

Ausschlaggebend für die Bewertung im Bereich Smart Services waren mehrere Indikatoren. Einer der Indikatoren war die Verfügbarkeit der Behördennummer 115.

Wenig überraschend, dass die Top-10-Städte mit 70 Prozent den höchsten Anteil an Städten mit einem 115-Anschluss aufweisen. Sowohl die „Herausforderer“ als die auch Städte in der Kategorie „Handelnde“ liegen mit 55 Prozent Teilnehmern gleich auf; das Schlusslicht bilden die „Nachzügler“ mit lediglich 36 Prozent an beteiligten Städten.

Über die vier Kategorien (Top 10, Herausforderer, Handelnde und Nachzügler) hinweg ist die 115 mittlerweile in 53,8 Prozent der untersuchten Städte verfügbar. Dazu die Autoren: „Das stellt sicherlich eine Ausgangssituation dar, die verbesserungswürdig ist. Dass über die Hälfte der untersuchten Städte ihren Bürgern diese Dienstleistung anbieten, die erst im April 2011 in den Regelbetrieb gestartet ist, ist allerdings ein großer Erfolg.“

Das wichtigste Ergebnis der Studie dürfte jedoch sein, dass auf dem Weg zur Smart City die Anfangsbedingungen in keiner Stadt gleich sind. Die Autoren haben den Ergebnissen daher vier Tipps beigefügt:

  • Smart City-Vision erstellen,
  • Handlungsplan entwickeln,
  • Zusammenarbeit fördern und
  • IKT die notwendige Aufmerksamkeit schenken.

Gerade der letzte Punkt ist für die Entwicklung einer Smart City von entscheidender Bedeutung. Die Verfasser betonen daher die Notwendigkeit eines langfristigen und tragfägigen IKT-Konzeptes.

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