Datenbasis für smarte Städte Geodaten schützen und nutzen

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Im Verbundprojekt InGeoDTM entwickelt das Fraunhofer IGD gemeinsam mit Partnern ein Modell für einen Datenraum, in dem Geodaten unter transparenten und verlässlichen Rahmenbedingungen ausgetauscht werden können.

Mit InGeo-X wird ein nationaler Datenraum entwickelt, worin Geodaten unter transparenten und verlässlichen Rahmenbedingungen ausgetauscht werden.(©  Fraunhofer IGD)
Mit InGeo-X wird ein nationaler Datenraum entwickelt, worin Geodaten unter transparenten und verlässlichen Rahmenbedingungen ausgetauscht werden.
(© Fraunhofer IGD)

Geodaten sind wertvolle Daten und für Smart Cities unverzichtbar. Die dahinterliegenden grafischen Informationen sind Grundlage für die Analyse und Bewältigung verschiedener Themen – wie beispielsweise Umweltprobleme, Optimierung von Verkehrsströmen oder die nachhaltige Nutzung von Ressourcen.

„Für die Lösung dieser Probleme gibt es viele Daten; da den Überblick zu behalten und Zugang zu bekommen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, erklärt Dr. Eva Klien, Leiterin der Abteilung Geoinformationsmanagement am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD.

Neutrale Plattform

Hier setzt das Projekt InGeoDTM an, indem eine neutrale Plattform geschaffen werden soll, auf der Anbieter und potenzielle Nutzer zusammenkommen. Unter der Leitung des Fraunhofer IGD arbeiten die Partner Fraunhofer ISST, wetransform GmbH, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH an einem Treuhändermodell und einer entsprechenden Datenrauminfrastruktur. Laut Fraunhofer IGD werden dabei vorhandene Strukturen und Standards bestehender Geodatenportale und -infrastrukturen aufgenommen und in Übereinstimmung mit den Konzepten der sich im Aufbau befindenden föderierten und sicheren Dateninfrastruktur für Europa (GAIA-X) und den Standards der International Data Spaces Association (IDSA) erweitert.

Datenraum InGeo-X.(©  Fraunhofer IGD)
Datenraum InGeo-X.
(© Fraunhofer IGD)

Der daraus entstehende Geodatenraum InGeo-X soll dann den Datenaustausch über verschiedene Sektoren hinweg ermöglichen. Als neutraler Datentreuhänder wird das Informations- und Kooperationsforum für Geodaten, InGeoForum e.V., fungieren. „Wir setzen auf klare Strukturen, die die Verfügbarkeit, Lizenzbedingungen und Kosten der Daten transparent machen“, sagt Geschäftsführer Dr. Ralf Borchert. Auch in rechtlichen und organisatorischen Angelegenheiten will man vermitteln und Qualitätsstandards überwachen. Profitieren sollen die Nutzer und kommerziellen Anbieter ebenso wie öffentliche Verwaltungen. „Insbesondere die Verknüpfung von bisher isoliert genutzten Datensilos bietet bedeutendes Potenzial für Innovationen“, sagt Thorsten Reitz von wetransform.

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