Urbane Datenplattformen Smart City: Überblick zu Plattformlösungen

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Die Studie „Urbane Datenplattformen im Vergleich“ will eine Entscheidungshilfe für angehende Smart Cities bieten.

Daten sind die Basis einer jeden smarten Stadt.(Bild:  Oleh – stock.adobe.com)
Daten sind die Basis einer jeden smarten Stadt.
(Bild: Oleh – stock.adobe.com)

Auf dem Weg zur Smart City kommen Kommunen um eine Datenplattform nicht herum. Sie ist das zentrale Element innerhalb einer Smart-City-Infrastruktur, indem sie die Datengrundlage für beispielsweise digitale Zwillinge oder Verkehrs-Apps bereitstellt.

Doch welche Datenplattform ist für die einzelne Kommune die richtige? Um Städte bei der Entscheidung zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Marktübersicht im Rahmen einer Studie veröffentlicht. Darin werden jene Datenplattformen verglichen und analysiert, die bereits auf kommunaler Ebene eingesetzt werden und nicht auf einen bestimmten Anwendungsbereich spezialisiert sind:

  • CIVITAS/CORE V1.0 (Civitas Connect e. V.; Open Source)
  • CIVORA (DKSR GmbH; Open Source)
  • FUTR HUB (Berlin TXL; Open Source)
  • koda.city (msg group AG; proprietär)
  • MVV-Datenplattform (MVV Energie AG; Open Source)
  • Offene Digitale Plattform (WOBCOM GmbH; Open Source mit proprietären Anteilen)
  • Onesait (Minsait; Open Source)
  • Smart X Platform (GISA GmbH; Open Source mit proprietären Anteilen)
  • Stackable Data Platform (Stackable GmbH; Open Source)
  • Urban Data Platform Hamburg (Stadt Hamburg; Open Source mit proprietären Anteilen)
  • Urban Data Space Platform (Hypertegrity AG; Open Source)
  • Urbane Datenplattform/Smart City Platform (TraveKom GmbH, Stadtwerke Lübeck; proprietär)
  • UrbanPulse ([ui!] GmbH; proprietär)

Die Studie gibt zudem Tipps für die Einführung einer solchen Datenplattform – von der Wahl des passenden Entwicklungsmodells bis hin zu möglichen Betreibermodellen.

„Urbane Datenplattformen sind keine isolierten Softwareprodukte, sondern eine zentrale Infrastruktur für die smarte Kommune“, sagt Dr. Bettina Distel. Sie hat die Studie für das BBSR wissenschaftlich begleitet. „Gerade weil der Markt dynamisch ist, brauchen Kommunen Orientierung und Vergleichbarkeit – genau das leistet unsere Analyse“, so Distel.

Dr. Joachim Weber, Teil des Autorenteams vom Fraunhofer IESE, ergänzt: „Wer als Kommune auf eine urbane Datenplattform setzt, braucht keine One-size-fits-all-Lösung, sondern ein System, das sich an den eigenen Bedarf anpasst – modular, interoperabel und souverän. Der Schlüssel liegt in einer klugen Auswahlstrategie und der Bereitschaft zur Kooperation.“

Die nun veröffentlichte Studie richtet sich an kommunale Digitalisierungsverantwortliche, IT-Abteilungen und Führungskräfte. Sie ergänzt die Plattform-Studie aus dem Jahr 2023 um eine praxisorientierte und technische Perspektive.

Zur Studie

Die Veröffentlichung „Urbane Datenplattformen im Vergleich“ kann auf der Website des BBSR als PDF heruntergeladen oder kostenlos als gedruckte Ausgabe bestellt werden.

Zur Studie auf der BBSR-Website

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